Mann wird geimpft

Einheitliche Regeln gewünscht

Tirol: Geimpfte sollen im Gesundheitsbereich Vorrang haben

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Bei Neueinstellungen im Tiroler Gesundheitsbereich sollen Geimpfte Vorrang haben. 

Innsbruck: Die Tiroler Gesundheitslandesrätin Annette Leja (ÖVP) empfiehlt bei Neueintritten im Gesundheitsbereich eine Bevorzugung von geimpften Kandidaten.

Einheitliche Regelungen gewünscht 

Der Vollzug der Empfehlung obliege jedoch den Trägern der Gesundheitseinrichtungen, sagte Leja. Wie Kollegen in anderen Bundesländern wünschte sie sich die Vorgabe bundesweit einheitlicher Regelungen durch das Gesundheitsministerium. Das wäre "sinnvoll und notwendig", so Leja.

Hohe Durchimpfungsrate 

Eine hohe Durchimpfungsrate sei in allen Gesundheitsbereichen sowohl beim Pflege-, Verwaltungs-und Strukturpersonal als auch bei den Patienten von großer Bedeutung und wesentlich zum Schutz der Funktionsfähigkeit einer Struktur, begründete Leja ihre Haltung.

Einer Impfpflicht für Landesbedienstete erteilte sie hingegen eine Absage, an der Position der Landesregierung habe sich nichts geändert. "Demnach wird es weder eine generelle Impfpflicht noch eine Richtlinie für eine partielle Impfpflicht für bestimmte Berufsgruppen im Landesdienst geben", so die Landesrätin. Eine solche Impfpflicht führt Niederösterreich bei Neueinstellungen per 1. September ein. Eine Impfpflicht im Gesundheitsbereich bzw. in Spitälern gibt es bereits in mehreren Bundesländern.
 

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