Trotz Lockdown: FPÖ will Fitnesscenter öffnen

"Für psychische und physische Gesundheit"

Trotz Lockdown: FPÖ will Fitnesscenter öffnen

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FP-Klubobmann Maximilian Krauss fordert die sofortige Öffnung aller Fitnessstudios in Österreich.

In einer Stellungnahme fordert FPÖ-Sportsprecher Krauss, die Fitnessstudios "unter Einhaltung aller Sicherheitsmaßnahmen" zu öffnen. Denn die Möglichkeit, im Fitnesscenter Sport zu machen, leiste einen wichtigen Beitrag zum "Erhalt der psychischen und physischen Volksgesundheit", so Kraus.

Schätzungen der Wirtschaftskammer Österreich zufolge wird die österreichweite Anzahl an Fitness-Studios auf 1.239 beziffert – rund zwei Drittel davon entfallen alleine auf Wien. 

Auch die Fitnessstudio-Betreiber fordern vehement eine baldige Öffnungserlaubnis.   "Fitnessbetriebe sind für die Bevölkerung Wiens eine sehr wichtige Anlaufstelle, um wieder in Bewegung zu kommen. Der Erhalt der physischen, aber auch der psychischen Gesundheit steht im Vordergrund", betonte Gerti Schmidt, die Obfrau der Fachgruppe Freizeit- und Sportbetriebe, in einer Stellungnahme. 

Branchenvertreter: "Keine Cluster in Fitnessstudios"

 
Man versichert, dass von Fitnessstudios eher wenig Gefahr ausgeht. Sowohl die Erfahrung der vergangenen Monate als auch internationale Studien würden belegen, dass es in Fitnessbetrieben so gut wie nie zu einem Cluster gekommen sei. "Ein großer Teil unserer Betriebe war durch deren IT-Ausstattung für ein lückenloses Contact-Tracing bereits vor Covid-19 bestens gerüstet. Durch gerätegestütztes Einzeltraining und Abstandsregeln bei Gruppeneinheiten gab es nachweislich zwischen den beiden Lockdowns keine Clusterbildungen in den Fitnessbetrieben", beteuerte Becker. Auch eine europaweite Studie würde dies untermauern.
 
Davon abgesehen sei Hygiene nicht erst seit Corona in den Fitnessclubs ein Thema, sondern schon längst "gelebte Praxis". Außerdem habe man sich an das vorgeschriebene Präventionskonzept gehalten. "Es gibt keine Branche, die so genau die Eintritte misst, wie es die Fitnessbetriebe machen", erläuterte der Branchenvertreter. Das hinge auch damit zusammen, dass man auf eine "qualitative Atmosphäre" Wert lege und Massenandrang vermeiden wolle. Man wolle auch, sobald es möglich sei, das Personal laufend Corona-Schnelltests unterziehen.
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