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Krisenzeit Winter

Virologe warnt: ''Situation gerät außer Kontrolle''

Christian Nowotny spricht bei "Fellner! LIVE" Klartext und macht deutlich, dass Österreich das Schlimmste noch bevorstehen kann.

In Österreich ist mit 1.550 SARS-CoV-2-Neuinfektionen innerhalb von 24 Stunden am Mittwoch ein erneuter Höchstwert gemeldet worden. Laut Angaben von Gesundheits- und Innenministerium stieg die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 im gleichen Zeitraum um elf Personen auf 872 Tote. Von 654 Hospitalisierten, 43 mehr als gestern Dienstag, benötigten 112 eine intensivmedizinische Betreuung.

Die Situation selbst ist auch für Experten besorgniserregend. "Es schaut nicht gut aus", urteilt Virologe Christian Nowotny am Dienstag im Talk bei "Fellner! LIVE". "Ich fürchte, dass irgendwann im Spätherbst und im Winter die Situation ohnehin außer Kontrolle gerät", befürchtet der Experte hinsichtlich der Eindämmung der Infektionszahlen. Zustände wie in Tschechien mit 8.000 Neuinfektionen am Tag gelte es zwar zu vermeiden, allerdings ist eine solche Situation auch in Österreich vorstellbar. "Das ist durchaus möglich", betont Nowotny.

Zwar sind wir gut durch die erste Welle gekommen, allerdings müsse Österreich aufpassen, dass es nicht so ist, wie damals bei der Spanischen Grippe. "Da war die zweite Welle enorm hoch und ging mit vielen Todesfällen einher". Jetzt müsse man gezielt Maßnahmen setzen, solange man noch welche setzen kann, sagt der Virologe.

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