Wut-Welle gegen Lockdowns in Europa

Geschäfte in Flammen & Straßenschlachten

Wut-Welle gegen Lockdowns in Europa

In ganz Europa eskalierten die Proteste gegen verschärfte Covid-Maßnahmen.

Mailand/London. Nicht nur in Wien hat man demonstriert (siehe unten): Auf dem Trafalgar Square in Londons City versammelten sich Zehntausende zu einer Wut-Welle gegen den Lockdown. „Wir sind nicht einverstanden“, wetterten sie gegen die Corona-Politik der Briten-Regierung. Sie riefen „Freiheit“ , trugen zudem Plakate mit der Aufschrift „COVID 1984“ – eine Anspielung auf den Roman 1984 von George Orwell.
 
Sie riefen, dass die Pandemie reine „Fake-News“ sind, um die Bevölkerung unter Kontrolle zu halten. Bei Ausschreitungen und Straßenschlachten in London wurden zehn Personen festgenommen, sechs Polizisten verletzt.
 

Wut-Welle gegen Lockdown in ganz Europa

Wut. Völlig eskaliert sind die Protestwellen in Polen, der Slowakei und Italien. In Turin und Mailand, Ausgangspunkte der Pandemie in Europa, haben die Menschen ebenfalls gegen die Gastronomie-Schließungen demonstriert. „80.000 Pizzerias in Italien sind jetzt zu“, riefen sie: „Hunderttausende verlieren Jobs“. Demo-Teilnehmer zündeten zudem Silvester­raketen und warfen Molotow-Cocktails. Die Polizei konterte folglich mit Tränengas. Luxus-Geschäfte wurden ebenso geplündert, darunter auch ein Gucci-Store in Turin. In Mailand wurden dabei 28 Personen festgenommen.
 
Ausnahmezustand. Heftige Proteste auch in Spanien. In Madrid und Barcelona brannten Mülleimer, wütende Demonstranten gingen sogar auf Polizisten los. Die Demonstrationen waren eine Antwort auf die Ausrufung des zweiten landesweiten Ausnahmezustands für alle Regionen außer den Kanarischen Inseln. Der neue Ausnahmezustand soll zunächst 15 Tage dauern. (wek)
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