iPhone 6 soll Riesen-Display bekommen

Große & billige Version

iPhone 6 soll Riesen-Display bekommen

Neue iPhone-Generationen sollen auf 4,7- bzw. 5,7-Zoll-Bildschirm setzen.

Auf seiner jährlichen Entwicklerkonferenz WWDC hat Apple zwar viele Neuheiten ( iOS 7 , Mac OS X Mavericks , neue MacBook Airs , etc.), aber, wie erwartet, keine neuen iPhones gezeigt. Doch nun gibt es einmal mehr Spekulationen über die nächsten Generationen des Top-Smartphones. Der US-Konzern erwägt nämlich Kreisen zufolge, im kommenden Jahr ein neues iPhone - das iPhone 6 - mit größerem Bildschirm und einige preiswertere Modelle des Verkaufsschlagers auf dem Markt bringen.

4,7 Zoll und einem 5,7 Zoll
Im Gespräch seien iPhones mit einem 4,7 Zoll und einem 5,7 Zoll großen Display, hieß es in Zuliefererkreisen am Donnerstag. Dabei gilt es als wahrscheinlicher, dass das neue Top-Gerät (iPhone 6) auf den kleineren Touchscreen setzt. Mit 4,7-Zoll wäre es nur noch unwesentlich kleiner als das Samsung Galaxy S4 (5 Zoll). Außerdem sind schon seit einiger Zeit billigere Versionen des Mobiltelefons mit einem Plastikgehäuse in fünf bis sechs verschiedenen Farben im Gespräch. Ein erstes Billig-iPhone könnte aber bereits im Herbst mit dem kolportierten iPhone 5S starten. Bei diesen Modellen dürfte Apple weiterhin auf das 4-Zoll-Format setzen. Zuletzt tauchten jedoch Gerüchte auf, laut denen das 5S ein Retina 2-Display bekommen soll . Dieses soll eine Auflösung von beeindruckenden 1,5 Millionen Pixeln bieten.

Keine Bestätigung
Apple lehnte wie immer eine Stellungnahme ab. Über das Vorhaben werde noch beraten, hieß es in den Berichten. Die Erwägungen verdeutlichen, wie stark der Konkurrenzdruck auf Apple durch Samsung gewachsen ist. Die Südkoreaner haben den Konzern bei Marktanteilen überholt, insbesondere durch ihr Flaggschiff Galaxy S4.

User setzen neue Prioritäten
Der Siegeszug der größeren Bildschirme hängt damit zusammen, dass die Kunden ihre Geräte vermehrt zum Internetsurfen benutzen. Samsung verstand es, die Branche mit einer Vielfalt unterschiedlich großer und teurer Geräte aufzurollen. Der Konzern aus Südkorea konnte damit seine Marktanteile massiv ausweiten und den US-Konkurrenten als Primus überrunden.

Analysten drängen Apple dazu, günstigere iPhones in den Handel zu bringen, um in Wachstumsmärkten wie China und Indien Kunden zu gewinnen. Kritiker werfen dem Unternehmen vor, seit dem Tode von Jobs im Jahr 2011 an Innovationskraft eingebüßt zu haben. Es reiche nicht aus, nur ein neues Smartphone-Modell im Jahr vorzustellen. Das Umsatzwachstum hat sich in den vergangenen Jahren abgeschwächt.
 

Die neuen iPhones werden auf iOS 7 setzen:

Diashow: Fotos: So sieht iOS 7 aus

Optisch bekommt iOS 7 unter anderem ein klareres Design mit durchsichtigen Menüflächen sowie neue Farben und 3D-Effekte.

Die Software trägt klar die Handschrift des Chefdesigners Jony Ive. Er ist seit Herbst nicht nur für das Aussehen der Geräte, sondern auch des Betriebssystems zuständig.

Die neue Benutzeroberfläche lässt das iPhone laut Apple etwas größer wirken, weil sie auf die Nutzung am kompletten Bildschirm ausgelegt wurde.

Die neue iOS-Version wirkt tatsächlich erfrischend schlank und klar. Überarbeitete Schriftarten runden den neuen Look ab.

Darüber hinaus bietet das Betriebssystem zahlreiche neue bzw. verbesserte Funktionen.

Die neue Version iOS 7 sei die größte Veränderung seit dem Start des iPhone im Jahr 2007, sagte Apple-Chef Tim Cook.

Mit iTunes Radio hält auch ein interessantes Musik-Angebot Einzug in iOS 7. Zunächt wird der...

...neue Streaming-Dienst jedoch nur in den USA verfügbar sein.



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