Austro-Firmen trumpfen mit Innovationen auf

Internationale Beachtung

Austro-Firmen trumpfen mit Innovationen auf

Top bei Forschung und Entwicklung - Heimische Betriebe punkten mit ihren Erfindungen weltweit.

Österreich ist auch deshalb ein Land mit sehr guter Lebensqualität, weil es einen hohen Anteil an Forschung und Entwicklung (F&E) gibt. Dieser ist für den Erfolg des Wirtschaftsstandorts entscheidend. Deshalb ist es auch erfreulich, dass die Zahl der Forschungseinrichtungen nach wie vor wächst. Laut der Statistik Austria gibt es derzeit 3.353 Forschung betreibende Einrichtungen. Die meisten davon gibt es im Unternehmenssektor.

Innovationen sorgen international für Aufsehen

  • Raum-/Luftfahrt

© FACC
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FACC mischt bei Luft- und Raumfahrt ganz vorne mit 
 

Viele heimische Firmen punkten auch 2022 mit Innovationen, die international für Aufsehen sorgen. So hat etwa der oberösterreichische Luftfahrtspezialist FACC den Einstieg in die Raumfahrt geschafft. Konkret liefert die Firma Teile für die Trägerrakete Ariane 6. Die erste Auslieferung soll im Oktober 2022 bei der ArianeGroup eintreffen, entwickelt und gefertigt wird im Bezirk Ried im Innkreis. Darüber hinaus hat sich FACC dank einer Innovation als Teilelieferant für den neuen Airbus A220 durchgesetzt. Die ersten Leitwerkskomponenten sollen bereits Anfang 2022 ausgeliefert werden.

  • Verkehr

© Lunghammer /TU Graz
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AVL entwickelt Technik für Robo-Autos (hier mit der TU Graz) 

Die steirische AVL List GmbH will mit ihrem neuen „Battery Innovation Center“ (BIC) die Autoindustrie und ihren Zulieferern bei der Umstellung zur E-Mobilität unterstützen. In dem F&E-Zentrum werden innovative Lithium-Ionen-Batterien der nächsten Generation, die höchste Energiedichte zu vertretbaren Kosten und mit möglichst geringem CO2-Fußabdruck bringen sollen, entwickelt. Zudem zählt der Konzern zu den führenden Unternehmen bei der Entwicklung von Technologien für autonomes Fahren. Hier wird u.a. gemeinsam mit der TU Graz geforscht.

© Infineon Österreich
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Infineon Österreich liefert u.a. Technologie für E-Mobilität 

Die Österreich-Tochter von Infineon mischt im Fahrzeugsektor ebenfalls ganz vorne mit. Das Entwicklungszentrum Linz gewann den oberösterreichischen Landespreis für Innovation 2021 mit dem Projekt „Radarbasierte Fahrassistenzsysteme für alle Fahrzeugklassen“. Die Radartechnologie ist essenziell für die Sicherheit von Fahrzeugen, war bisher jedoch eine teure Zusatzfunktion. Mit den Innovationen von Infineon können besonders kompakte, aber auch um 70 Prozent kostengünstigere und doppelt so leistungsfähige radarbasierte Assistenzsysteme realisiert werden. Zudem wird das F&E-Zentrum Graz weltweit hochgefragte, besonders schnelle, leistungsfähige und energieeffiziente Microcontroller für den Einsatz in Haushaltsgeräten, Elektrowerkzeugen, E-Ladesäulen und Akkus für E-Bikes, in Solaranlagen oder Industrierobotern und Automatisierungs-Systemen entwickeln. Dafür werden bis Ende 2022 bis zu 50 Fachkräfte aufgebaut.

  • Halbleiter

© AT&S
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AT&S zählt bei Halbleitern zu den internationalen Top-Firmen. 

Der steirische Leiterplattenkonzern AT&S startet am Standort Leoben ein neues F&E-Zentrum inklusive einer Kleinserien- und Prototypen-Produktion für High-End Halbleiter. „Die hier eingesetzten Technologien sind einzigartig in Europa und verschaffen AT&S ein Alleinstellungsmerkmal am Markt“, sagt AT&S-CEO Andreas Gerstenmayer.



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