Big Mac kommt jetzt per Drohne

Essenslieferung aus der Luft

Big Mac kommt jetzt per Drohne

McDonald's und Uber starten Testlauf für Essenslieferdienst per "Luftfracht".

Jetzt geht es plötzlich Schlag auf Schlag: Kurz nachdem Amazon ( Prime Air ) und Google ( Wing ) Tests für Lieferungen per Drohne gestartet haben, zieht nun  Uber  nach. Der Fahrdienstvermittler will jetzt Essenslieferungen mit Drohnen testen. Das Unternehmen erklärte am Mittwoch, von den Behörden die Erlaubnis für Versuche in der Region der kalifornischen Großstadt San Diego mit echten Kunden erhalten zu haben. Vorbereitende Tests gab es demnach bereits mit der Schnellrestaurant-Kette McDonald's.

Big Mac per Drohne

In der US-Stadt kommt der Big Mac künftig also mit der Drohne. Die Liefergebühr dürfte pro Bestellung zunächst 8,50 Dollar betragen. Der Fahrdienstvermittler ist bereits mit Uber Eats im Essensliefergeschäft aktiv und will mit Uber Elevate künftig fliegende Taxis anbieten. Das Unternehmen sei deswegen in einer "einmaligen Position" für Essenslieferungen mit Drohnen, sagte Uber-Manager Luke Fischer. "Wir wollen mehr Menschen mehr Optionen auf einen Klick geben."

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Lieferung in gesicherte Zone

Die Drohnen werden das Essen aber vorerst nicht direkt zum Kunden fliegen. Vielmehr sollen Hamburger, Sushi und Co. per Drohne in eine gesicherte Zone gebracht werden, wo sie dann von einem Kurier abgeholt werden. Langfristig sollen die Drohnen auf Autos landen, die nahe dem Kunden geparkt sind. Uber habe dafür das "Elevate Cloud System" entwickelt, das die Drohnen an ihr Ziel lotst, erklärte das Unternehmen.

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Neue Einnahmequellen

Uber ist auch bei  selbstfahrenden Autos vorne mit dabei . Das US-Unternehmen machte zuletzt  große Verluste  und versucht, sich über die Vermittlung von Fahrten hinaus breiter aufzustellen. Uber präsentierte in Washington auch neue elektrische Fahrräder und Roller für Leihsysteme.

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