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Unter 300 Dollar

Billige Intel-Notebooks sollen auch Europa erobern

Intel will den Verkauf von Billig-Laptops unter 300 Dollar auf Europa und die USA ausweiten. Ein "Classmate-PC"-Nachfolger soll kommen.

Geplant sei, schon bald eine Nachfolgeversion des ursprünglich für Kinder in Schwellenländern entwickelten "Classmate PC" auch im Westen anzubieten, sagte Lila Ibrahim, die für die Region zuständige Intel-Managerin, am Donnerstag. Experten meinen, dieser Schritt werde den Markt für preiswerte Computer zusätzlich in Schwung bringen.

Preiswerte Qualitätsprodukte im Trend
Billig-Notebooks haben sich auch in der westlichen Welt als sehr populär erwiesen haben. Ein Paradebeispiel ist zum Beispiel der EeePC von Asus für 299 Euro. In einem Rezessionsjahr würden sich preiswerte Qualitätsprodukte besonders gut verkaufen, sagte Rob Enderle von der Enderle Group. Die Preise für "annehmbare" Laptops könnten daher bis Weihnachten auf unter 500 Dollar fallen.

100-Dollar-Laptop als Vorlage
Die neuen Billig-Laptops von Intel dürften Enderle zufolge mit einem Windows-Betriebsystem ausgestattet werden. Intel entwirft nur die Konstruktion des "Classmate PC", gebaut werden die Geräte von Computerherstellern. Das Projekt war eine Antwort auf die Initiative OLPC (One Laptop Per Child), die mit dem Plan vorpreschte, ein einfaches Notebook für Kinder in Entwicklungsländern für 100 Dollar zu bauen.

Bisher hat das gemeinnützige Projekt bei seinem Notebook "XO" das Preisziel bisher nicht halten können. Seit November produziert OLPC für 188 Dollar einen Laptop mit Linux-Betriebssystem. Diese Rechner werden in den USA für 400 Dollar verkauft, gleichzeitig erhält für jedes veräußerte Modell ein armes Kind in Schwellenländern einen Laptop.

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