Smarte Unterwäsche und Jacken mit Navi

CES: Mode mit IT

Smarte Unterwäsche und Jacken mit Navi

LED-Lämpchen lassen Stoffe aufleuchten; Sensoren in Sportunterwäsche.

Tragbare Technologie ist, wie berichtet, einer der Trends auf der Elektronikmesse CES in Las Vegas. Die meisten Geräte kommen allerdings von IT-Firmen. Auf einer Modenschau zeigten Designer ihre Ideen für die neue Hightech-Kleidung.

CES wird zum Laufsteg
Las Vegas ist voller bunter, blinkender Dinge, seien es haushohe Werbeschilder, Spielautomaten - oder Kleidung. Ein solches Kleid trägt ein Model am Donnerstagabend über einen Laufsteg auf der CES. Kleine LED-Lämpchen lassen den Stoff grün, blau und rot aufleuchten. Es gibt auch eine bunte Variante mit allen Farben, darin erinnert das Kleid an einen Regenbogen oder einen wandelndem Weihnachtsbaum. Die Zuschauer recken ihre Handys und Kameras in die Höhe.

Das Regenbogen-Kleid ist eins von einem guten Dutzend Kleidungsstücken, die auf der Modenschau gezeigt werden. In allen Kleidungsstücken kommt Technologie zum Einsatz, seien es blinkende LED-Leuchten oder ferngesteuerte Sensoren. Es gibt ein nachtblaues Kleid einer kanadischen Designerin. Darin sind Lämpchen eingearbeitet, die aufblinken wenn die Trägerin sich bewegt.

Diashow: Die besten Fotos von der CES 2014

Fernseher stehen wie in den Jahren davor auch auf der CES 2014 im Mittelpunkt.

Highlights sind die riesigen gebogenen UHD-Geräte.

Aber auch Smart TV-Anwendungen bleiben ein Thema.

Die OLED-Technologie dürfte sich heuer endgültig durchsetzen.

Wearables wie Smartwatchs sind ebenfalls ein großes Thema der CES 2014.

Computerbrillen und intelligente...

...Armbänder zählen ebenfalls zu dieser Produktgruppe.

3D-Drucker sind in aller Munde. Dieser druckt sogar Süßigkeiten aus, die nicht nur cool aussehen, sondern auch richtig lecker schmecken.

Keine Elektronikmesse ohne Tablets. Diese werden ebenfalls immer größer und beeindrucken mit...

...einer tollen Auflösung.

Smartphones boomen nach wie vor. Auch hier werden die...

...Displays immer größer. Bei den Besuchern stehen vor allem...

...die gebogenen Handys im Mittelpunkt.

Viele Smartphones zählen mittlerweile zur Kategorie der Phablets.

Energieeffizienz spielt ebenfalls eine große Rolle. Neue Akkus ermöglichen eine um 30% längere Laufleistung.

Chips und Prozessoren werden noch kleiner und stärker.

Auch bei den Digitalkameras gibt es neue Entwicklungen.

Kopfhörer müssen mittlerweile nicht mehr nur gut klingen, sondern auch schön aussehen.

Gadgets wie dieses tragbare DJ-Pult dürfen ebenfalls nicht fehlen.

Sony hat sein 3D-Kopfkino noch einmal verbessert.

Mittlerweile glaubt man wirklich in einem 3D-Imax-Film zu sitzen.

Diese kleinen Kampfroboter werden via Smartphone gesteuert.

Eine aufsteckbare Tastatur mit Tasten auf der Rückseite soll die Texteingabe bei Smartphones und Tablets erleichtern.

Dieses flexible Solarpanel sorgt dafür, das man auch unterwegs stets Strom für diverse Tech-Geräte hat.

Die sogennante Shell Bell der Firma Tao ist ebenfalls ein witziges Gadget.

Aufsteckkameras für Samrtphones und Tablets blüht eine rosige Zukunft.

Dieser 360-Grad-Kameraball ist ebenfalls ein sehr interessantes Gadget.

Smartwatch und Elektroauto passen gut zusammen. So bleibt der Fahrer über alle Informationen auf dem neuesten Stand.

Ohne Zusatzbrille gibt es auch auf den neuesten Fernsehern keine 3D-Inhalte.

So wird man doch gerne aus dem Schlaf geholt.

Diese riesige Waschmaschine ist wohl eher nichts für den Privathaushalt.

Smarte Armbänder zeichnen dank Konnektivität alle wichtigen Körperfunktionen auf.

Selbst die Präsentationen stehen im Zeichen von Hightech.

Sensoren in Sportunterwäsche
Und es geht weiter: Sensoren in Sportunterwäsche messen den Puls der Träger. Fitnessarmbänder zählen Schritte. Eine Jacke weist den Weg, indem sie der Trägerin Signale an der Schulter gibt. Zu einem Outfit gehört eine Brille mit eingebauter Videokamera. Die funktioniert ähnlich wie Googles Datenbrille Glass, sieht allerdings tatsächlich wie eine Brille aus. Die Kamera ist unauffällig im schwarzen Bügel versteckt.

Viele der vorgestellten Modelle sind entweder schrill-bunt oder gehören klar in die Fitness-Ecke. "Es ist ein sehr neues und abenteuerliches Gebiet für Designer", sagt Shannon Hoover, der ähnliche Modenschauen organisiert. Die Modedesigner seien noch am Ausprobieren, ebenso wie die IT-Firmen. "Wir haben noch nicht die eine Hammer-Anwendung für tragbare Geräte."

Schrittzähler im Sport-BH oder Navigationshilfen in der Jacke sind eher Spielereien als ernsthafte Verkaufsargumente. Hoover schweben Gesundheits-Programme vor, die nicht nur den Herzschlag messen, sondern ihre Träger vor einem möglichen Herzinfarkt warnen können. Das könnte Kunden einen Grund liefern, ihre Körperfunktionen laufend von der eigenen Kleidung überwachen zu lassen.

Wearables in aller Munde
Auch abseits des Laufstegs ist tragbare Technologie ein großer Trend auf der CES. In den Messehallen gibt es an jeder Ecke Fitnessarmbänder und mit dem Internet verbundene Uhren, sogenannte Smartwatches, zu sehen. "Ich arbeite mit vielen Menschen gemeinsam an der Technologie", sagt etwa Amy Winters. Sie verwendet Stoff mit eingebauten LED-Leuchten in ihren Kleidern, die auf Knopfdruck die Farbe wechseln können.

Viele der tragbaren Geräte sind allerdings nicht besonders tragbar. Hier könnte die Elektronik-Branche sich Hilfe aus der Modeszene suchen. Einige Hersteller tun das bereits; Apple etwa holte kürzlich eine Führungskraft von der Luxusmarke Burberry an Bord. "Ich will etwas machen, das tragbarer ist", sagt auch David Meisenholder, der die Kamerabrille entworfen hat.



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