Trumps Twitter-Gegner ist schon wieder Geschichte

Eigener Blog wurde eingestampft

Trumps Twitter-Gegner ist schon wieder Geschichte

Ex-US-Präsident will aber bald an anderer Stelle wieder in sozialen Medien aktiv werden.

Nur wenige Wochen nach dem  Start seines eigenen Blogs  - als Notlösung nach einer  Sperrung in anderen sozialen Medien  - verabschiedet sich Ex-US-Präsident Donald Trump wieder von dem Projekt. Der Anfang Mai gestartete Blog-Bereich auf Trumps Webseite ist nicht länger zugänglich. Trumps Mitarbeiter Jason Miller bestätigte die Änderung am Mittwoch auf Twitter.

Trump kündigt Social-Media-Comeback an

Er deutete an, der frühere US-Präsident wolle bald an anderer Stelle wieder in sozialen Medien aktiv werden. Genauer äußerte er sich nicht. Die großen Plattformen Facebook, Twitter und Youtube hatten Trump im Jänner kurz vor dem Ende seiner Amtszeit von ihren Seiten verbannt. Auslöser war die Erstürmung des US-Kapitols durch Trumps Anhänger - und dass er Sympathie für die Angreifer bekundete. Außerdem behauptete Trump wochenlang ohne jeden Beleg, dass ihm der Sieg bei der Präsidentenwahl im November durch Betrug gestohlen worden sei. Trumps Twitter-Account mit mehr als 80 Millionen Abonnenten war bis dahin sein mit Abstand wichtigster Kommunikationskanal gewesen.

"Vom Schreibtisch von Donald J. Trump" 

Trump hatte nach der Sperre seiner Konten bei Twitter und Co. Anfang Mai den Blog-Bereich auf seiner Homepage gestartet - mit dem Titel "Vom Schreibtisch von Donald J. Trump". Der Blog erinnerte äußerlich an Twitter - es gab aber nur Beiträge von Trump. Seine Anhänger konnten einzelne Beiträge wie bei Twitter mit einem "Like"-Herz versehen und sich auch über neue Posts benachrichtigen lassen. Die Möglichkeit, Trumps Beiträge dort zu kommentieren, gab es aber nicht.

Eigene Online-Plattform?

Noch am vergangenen Sonntag hatte in einer Rundmail an Trump-Anhänger gestanden, der Ex-Präsident habe mit dem Blog-Bereich die "beherzte Rückkehr in die sozialen Medien" vollbracht. Nun ist damit Schluss. Seit längerem befeuert Trump Spekulationen, er könnte eine eigene Online-Plattform starten. Konkretes gab es dazu bisher aber nicht.



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