"Gratis"-App: Bub gab 2.000 Euro mit iPad aus

Schock für Eltern

"Gratis"-App: Bub gab 2.000 Euro mit iPad aus

Dem 5-Jährigen wurden so genannte In-App-Käufe zum Verhängnis.

Anwendungen für Smartphones und Tablets boomen wie nie. In den App Stores von Google und Apple wurden bereits mehrere Milliarden Apps heruntergeladen . Besonders beliebt sind dabei Gratis-Programme, die kostenlos installiert werden können. Doch bei solchen Anwendungen lauern oft Fallen. Eine solche kam nun auch einer jungen Familie aus England (fast) teuer zu stehen.

Gratis-Spiel
Die Eltern des 5-jährigen Danny Kitchen sind stolze Besitzer eines iPad. Mit diesem spielt auch ihr junger Sohn gerne. Wie die BBC berichtet, hat das Paar dem Jungen deshalb kürzlich erlaubt, ein kostenloses Spiel herunterzuladen und zu installieren. Damit das klappte, musste der Vater davor sein Passwort eingeben. Danach konnte Danny gleich loslegen.

2.000 Euro ausgegeben
Die böse Überraschung kam dann bei der monatlichen Kreditkartenabrechnung. Dort fiel den Eltern sofort ein Posten von rund 1.700 Pfund (rund 2.000 Euro) auf. Wie sich später herausstellte, kam diese immense Summe durch so genannte "In-App-Käufe" zu Stande. Bei Gratis-Spielen wird besonders oft Werbung für diese Käufe eingeblendet. Passt man dabei nicht auf, kann das schnell teuer werden.

15-Minuten-Frist voreingestellt
Ein 5-Jähriger kann natürlich nicht wissen, was ein Klick auf den Button bewirkt. Deshalb hat Apple eigentlich auch eine Schutzfunktion installiert. Normalerweise muss vor jedem In-App-Einkauf noch einmal das Passwort eingegeben werden. iPad- und iPhone-User können bei den Einstellungen aber einstellen, dass das Passwort erst nach 15 Minuten wieder eingegeben werden muss. Innerhalb dieser Zeit hat der kleine Danny Kitchen offenbar zahlreiche In-App-Einkäufe zum Preis von jeweils 70 Pfund getätigt.

Gutes Ende
Überraschenderweise zeigte sich Apple in dem Fall äußerst kulant. Ausnahmsweise wurde den Kitchens die Zahlung rückerstattet. Damit fand die Geschichte doch noch ein gutes Ende. Nutzer von mobilen Apple-Geräten sollten bei den allgemeinen Einstellungen die 15-Minuten-Frist also besser deaktivieren. Dann kann eigentlich nichts schief gehen. Vorausgesetzt, der Nachwuchs kennt das Passwort nicht.

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