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Studentenprojekt

"Handy-Doc" für Afrika

Neue Handy-Anwendung soll medizinische Versorgung in Afrika verbessern

Mit der Erfindung soll die Kommunikation zwischen Ärzten, Medizinmännern und deren Patienten erleichtert werden. Durch den Einsatz von Bildern wird der Dienst auch für Analphabeten nutzbar.

Zwei Studenten der FH Hagenberg
Der 26-jährige Andreas Hakl aus St. Pölten und sein um drei Jahre ältere Kollege Gerald Madlmayr aus Goldwörth (OÖ) haben den "Handy Doc" entwickelt und wurden dafür (und für ihr Engagement) mit dem von UN-Organisationen geförderten "World Summit Youth Award" ausgezeichnet.

Auslandsreise gab Anstoß
Beide Forscher erlebten während einer Studienreise direkt vor Ort, dass viele Menschen in Afrika nur mangelhaften Zugang zu medizinischer Versorgung haben. Da die Handy-Verbreitung aber auch in Afrika bereits sehr hoch ist, kamen die Kollegen nach ihrer Rückkehr auf die Idee, beides miteinander zu verknüpfen und so Kranken schneller zu einer Behandlung zu verhelfen.

Abfrage via Handy
Und so entwickelten die beiden an der Fachhochschule einen neuen Handy-Dienst. Die Software erlaubt es den Einheimischen via Handy abzufragen, welche Ärzte es in ihrer Nähe gibt und welche Leiden diese behandeln können. Auch Medizinmänner, die in den ländlichen Gebieten häufig das größte Vertrauen in der Bevölkerung genießen, wurden in die Liste aufgenommen. Durch eine eigens entwickelte Bildersprache kann der nützliche Dienst auch von Analphabeten genutzt werden, um rasch geeignete medizinische Hilfe zu finden.



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