Österreich-Start für Bezahlen via Handy

A1, McDonalds und Merkur

Österreich-Start für Bezahlen via Handy

Mobilfunker und paybox Bank starten NFC-Dienst in Shops und Restaurants.

Mit dem Boom der Smartphones wird auch das mobile bargeldlos Bezahlen bequemer. "Die Zeit ist reif, dass das Handy zur echten Geldbörse wird", so A1-Chef Hannes Ametsreiter bei der Präsentation der neuen Bezahlmethode "paybox NFC". NFC (Near Field Communication) bedeutet kontaktlose Übertragung von Daten. Zum Bezahlen muss man das Handy dabei nur an ein Terminal halten.

Bis 25 Euro
A1 hat etwa mit Handy-Parken bereits mobile Bezahllösungen eingeführt. Jetzt kommt in Kooperation mit der paybox Bank (einer A1-Tochter) das Bezahlen per Handy im Geschäft. Mit an Bord sind die Supermarktkette Merkur und McDonald's. Beträge bis 25 Euro können hier per paybox NFC bezahlt werden. Abgebucht wird das Geld vom Bankkonto.

Pilotprojekt
Merkur akzeptiert die Handy-Geldbörse vorerst in fünf Wiener Märkten, McDonald's ist mit vier Wiener Filialen dabei. Die Pilotphase mit Testnutzern läuft bis Sommer, dann soll der Service ausgeweitet werden. Wer so per Handy bezahlen will, braucht ein NFCfähiges Smartphone. A1 bietet aktuell fünf Modelle ( Galaxy Nexus , Xperia S , Prada Phone 3.0 , etc.) Für andere Handys gibt es paybox-NFC-Sticker. Der Service soll für Kunden aller Netzbetreiber nutzbar werden.

Fotos vom Test des Prada Phone 3.0 :

Diashow: Fotos vom Test des Prada-Phone 3.0

Dass es sich hier um kein Smartphone von der Stange handelt, wird bereits beim Blick auf die Verpackung klar.

Anstatt einer schnöden Kartonbox wird das Prada-Handy in einer schicken, fast quadratischen Verpackung geliefert, die sich äußerst hochwertig anfühlt.

Da will das Gerät natürlich nicht nachstehen. Auf den ersten Blick fällt die Geradlinigkeit des 8,5 Millimeter dünnen Handys auf. Beim Design wurde auf Effekthascherei betont verzichtet.

Auf der geriffelten Rückseite im Prada-typischen Saffiano-Dekor-Look prangt ein großer Prada-Schriftzug, mit dem das Smartphone die Blicke auf sich zieht.

Absolutes Highlight ist die Blende, hinter der sich der Micro-USB-Anschluss versteckt. Sie...

...besteht ebenfalls aus Metall und

lässt sich aufschieben.

Die 8 MP-Kamera macht bei gutem Licht super Fotos. In der Dunkelheit ist der LED-Blitz jedoch zu schwach.

Das 4,3 Zoll große Touch-Display mit einer Auflösung von 800 x 480 setzt zwar keine Maßstäbe, kann sich aber sehen lassen. Beim Prada Phone ist die Nutzeroberfläche schwarz-weiß gehalten.

Erst in den Tiefen des Anwendungs-Menüs tauchen einige bunte Widgets auf.

Mehrere Screens können nach Lust und Laune frei belegt werden. In der "Vogelperspektive" werden alle auf einmal eingeblendet.

Bei Google Play stehen knapp eine halbe Million Apps zur persönlichen Entfaltung bereit. Alle wichtigen Google-Dienste sind bereits vorinstalliert. Genau...

...ein eigener, übersichtlicher Client für Social Networks und...

...und eine recht genaue Wetter-Applikation.

Internetseiten werden durchwegs (nicht nur im WLAN-Betrieb) schnell aufgebaut.

Das mitgelieferte Headset weist ebenfallsPrada-Schriftzüge auf, ist äußerst stabil gefertigt und überzeugt zudem mit toller Akustik.


 

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