iOS 12: So sieht das neue Apple-Betriebssystem aus

Heute kommt großes Softwareupdate

iOS 12: So sieht das neue Apple-Betriebssystem aus

Am heutigen Montag erscheint voraussichtlich um 19 Uhr das neue Update.

Wie jedes Jahr hat Apple mit iOS 12 ein großes Softwareupdate für das iPhone und iPad vorgestellt, das einige Neuerungen verspricht. Apples neue System-Software macht ältere Geräte schneller. Und es gibt noch mehr gute Gründe, am Montag zu aktualisieren. iOS 12 ist kompatibel zu allen iPhones ab dem iPhone 5s und allen iPads ab dem iPad mini 2. Zusätzlich wird der iPod touch (6. Generation) unterstützt. 

Spürbar bessere Perfomance

Gerade bei älteren Geräten ist der Unterschied deutlich zu erkennen. Die früheren Modelle haben die Updates am meisten zu spüren bekommen. Dies soll sich mit iOS 12 nun endlich ändern. Tests zeigten, dass man Apps viel schneller öffnen und zwischen den Apps hin- und herzuwechseln. iOS 12 steigert die Leistung bei allen Geräten bis zum iPhone 5s und iPad Air. Laut Apple soll die Kamera bis zu 70 Prozent schneller geöffnet werden. Auch die Tastatur soll rund doppelt so schnell sein.

Face-ID ist schneller

Auch bei neuen Modellen war eine deutliche Verzögerung bei der Gesichtserkennung zu spüren. Dies ist nun endlich Gesichte - mit dem neuen Update der Software. 

Statistik zur Smartphone-Nutzung 

Unter iOS 12 hat Apple ein mehrfach gefordertes Feature verbaut und legt nun deutlich viel Wert auf die Gesundheit des Nutzers. Die Funktion "Bildschirmzeit" bietet eine ausführliche Übersicht der Nutzung des Smartphones. So können Sie genau betrachten, welche App und Webseite Sie wann und wie lange genutzt haben. Basierend auf dieser Statistik, können Sie dann selbständig ein tägliches Nutzungslimit für das Gerät und auch für weitere Apps festlegen.

Außerdem ermöglicht es die Neuerung Eltern, einen besseren Überblick über die Online-Zeit ihrer Kinder zu bekommen und Zeitlimits für die Smartphone-Nutzung zu setzen.

FaceTime - Memojis kommen 

Auch die Videochat-App FaceTime wurde überarbeitet: Neu ist nun die Möglichkeit, in Gruppen mit bis zu 32 verschiedenen Freunden gleichzeitig zu telefonieren. Dabei wird das Bild der Person, die gerade spricht, automatisch vergrößert dargestellt, um auch bei vielen Gesprächsteilnehmern die Übersicht zu behalten.

Neben neuen Filtern ist es nun auch möglich, verschiedene Sticker und Emojis zu verwenden. Am iPhone X ist außerdem die Verwendung von Animojis und den neuen Memojis in FaceTime möglich. Zu jeder Persönlichkeit und Stimmung lassen sich unter dem iPhone X nun digitale Egos erstellen.

Alte Apps wurden überarbeitet

Einige Apps wurden auch überarbeitet - wie etwa die Aktien-App oder die News-App. Außerdem werden nun bei iOS 12 Benachrichtigungen wie bei Android-Geräten gruppiert. Die Fotos-App verfügt ab sofort über eine Suche und einen neuen Tab "Für dich". Dort werden die tollsten Momente gezeigt und Bilder, auf denen andere iOS-Nutzer erkannt werden, automatisch zum Teilen vorgeschlagen.

Virtuelle und reale Welt verschmelzen

Mit dem neuen Softwareupdate rückt Apple Augmented Reality noch stärker in den Mittelpunkt. Mittels ARKit 2 soll laut Apple nun die Grenze zwischen der virtuellen und der realen Welt verschwinden. Dabei gibt es verschiedene Augmented-Reality-Kategorien wie Games, Lernen und Produktivität. So ist ein Betrachten von Möbelstücken im heimischen Wohnzimmer, eine Navigation und auch AR-Spiele wie Pokemon Go möglich sein. Desweiteren hat Apple eine eigene App namens "Maßband" angekündigt, mit der Sie über die iPhone-Kamera Gegenstände vermessen können.

Nicht stören-Modus wurde überarbeitet

Mit iOS 12 wurde auch der "Nicht stören"-Modus überarbeitet. Dieser lässt sich nun für bestimmte Orte und Termine aktivieren und deaktiviert sich nach verlassen selbständig.

 

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