Trump: Corona-Kranke nach Guantánamo

Terrorknast-Stützpunkt als Quarantäneort

Trump: Corona-Kranke nach Guantánamo

Enthüllungsbuch beschreibt das Chaos im Trump-Team zu Beginn der Corona-Krise.

Washington. Donald Trump hat zu Beginn der Pandemie überlegt, ob infizierte Reiserückkehrer auf dem US-Stützpunkt Guantánamo Bay in Kuba isoliert werden könnten. Laut dem Enthüllungsbuch „Albtraum-Szenario“ sinnierte der damalige US-Präsident, ob „Gitmo“ als Quarantänezentrum umfunktioniert werden könnte. Die Basis ist weltweit ­bekannt als Gefängnis für Al-Kaida-Terroristen und 9/11-Drahtzieher.

Trump fragte Berater: "Haben wir keine Insel?"

Chaos. „Haben wir keine Insel, die wir besitzen?“, soll Trump im Beraterkreis gefragt haben. Dann: „Was ist mit Guantánamo?“ Die Reaktion im Oval Office: stumme Fassungslosigkeit. Letztendlich wurde der Plan verworfen, vor allem aufgrund der befürchteten negativen öffentlichen Reaktionen über US-Bürger im Terror-Knast. Sorgen machte sich Trump auch über Corona-Tests: „Ich werde die Wahl wegen der Tests verlieren“, echauffierte er sich. Er ­erkundigte sich, welcher „Idiot“ angeordnet hätte, dass die Regierung beim Testen hilft.(bah)



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