Microsoft bekommt eine Finanzchefin

Frau am Steuer

Microsoft bekommt eine Finanzchefin

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Amy Hood wacht ab sofort über das Zahlenwerk des IT-Riesen.

Eine Frau wacht ab sofort über das Zahlenwerk von Microsoft : Die 41-jährige frühere Investmentbankerin Amy Hood wird neue Finanzchefin. "Amy bringt die richtigen Talente und Erfahrungen mit", erklärte Konzernchef Steve Ballmer am Mittwoch am Firmensitz in Redmond nahe Seattle im US-Staat Washington.

Langjährige Mitarbeiterin
Die Managerin ist seit mehr als zehn Jahren im Unternehmen und war zuletzt Finanzchefin der Office-Sparte. Sie half bei den Übernahmen des Internettelefonie-Anbieters Skype und des sozialen Netzwerks Yammer mit. Davor arbeitete sie bei der Wall-Street-Bank Goldman Sachs.

Rochade schon einige Wochen bekannt
Dass Microsoft einen neuen Finanzchef sucht, war seit Mitte April bekannt. Vorgänger Peter Klein bleibt noch bis Ende Juni im Haus, um einen Übergang zu gewährleisten, dann verlässt er nach elf Jahren das Unternehmen.

Tablets
Microsoft legt sein Augenmerk verstärkt auf Geräte wie das Tablet Surface sowie auf Dienstleistungen wie Cloud-Angebote. Dagegen hatte der Konzern bei seiner klassischen Software zuletzt weniger Glück: Das neue Betriebssystem Windows 8 wird von Branchenexperten mit dafür verantwortlich gemacht, dass die PC-Verkäufe schwächeln. Wie berichtet, kommt aber schon im Juni die Beta-Version von Windows Blue (8.1) .

Fotos vom Microsoft-Tablet "Surface"

Mit dem eigenen Tablet-PC "Surface" greift der Software-Riese Apple frontal an. Vorgestellt wurden die Geräte von Microsoft-Chef Steve Ballmer persönlich.

"Der Surface ist ein PC. Der Surface ist ein Tablet. Und der Surface ist etwas ganz neues", verkündete er.

Auffälligste Besonderheiten sind der eingebaute Ständer und der abnehmbare Bildschirmschutz, der über eine vollwertige Tastatur samt Touchpad verfügt. Die Variante Type Cover hat klassische Klick-Tasten, das Modell Touch Cover ist etwas dünner durch eine berührungsempfindliche Oberfläche.

Wenn das abnehmbare Cover auf die Rückseite gefaltet wird, dient es auch als Ständer.

Es gibt zwei Surface-Typen: Das leistungsstärkere und dickere Gerät läuft mit dem für PC-Prozessoren entwickelten Betriebssystem Windows 8, der dünnere und leichtere Bruder mit dem für mobile ARM-Prozessoren optimierten Ableger Windows RT.

Das Tablet kann auch mit einem Eingabestift "Digital Ink" bedient werden.

Microsoft bietet das Surface in unterschiedlichen Farben an. Da sollte für jeden Geschmack etwas dabei sein.

Genaue Preise und ein Erscheinungsdatum für seine Tablet-Computer nannte Microsoft noch nicht. Der Konzern verriet nur, dass die kleinere Surface-Variante zusammen mit der finalen Version des neuen Windows-Systems erscheinen soll.

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