Augmented-Reality-Brille

Microsoft bringt die HoloLens 2

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Zweite Generation ist leichter und kleiner, bietet aber ein größeres Sichtfeld.

Obwohl sich  Microsoft  aus dem Smartphone-Geschäft zurückgezogen hat, stellt der US-Konzern auf dem  Mobile World Congress 2019  eine interessante Hardware-Neuheit vor. Konkret handelt es sich dabei um die zweite Generation der  HoloLens . Mit dieser Augmented Reality zeigte Microsoft erstmals, wie genial  es tatsächlich aussehen kann , wenn man die Wirklichkeit um virtuelle Elemente erweitert.

Microsoft bringt die HoloLens 2
© Microsoft
× Microsoft bringt die HoloLens 2

Sichtfeld doppelt so groß

Im Vergleich zum Vorgänger baut die HoloLens 2 kompakter, bietet dem Träger aber dennoch ein größeres Sichtfeld. Da der Schwerpunkt nun in der Mitte (statt vorne) liegt und das Headset insgesamt etwas leichter wurde, ist es auch deutlich angenehmer zu tragen. Außerdem kann sie auch über einer herkömmlichen optischen Brille getragen werden. Highlight ist jedoch das neue Display mit doppelt so großem Sichtfeld bei gleichbleibender Darstellungsqualität (47 Pixel pro Grad). Die Auflösung erreicht jetzt pro Auge 2K-Qualität.

Verbessertes Tracking

Vor jedem Auge ist in der Hololens 2 eine Kamera eingebaut. Diese erkennen nicht nur die Augenbewegungen, sondern auch die Retina. Um sich am System anzumelden, muss man die AR-Brille nur aufsetzen. Die automatische Anmeldung erfolgt dann ähnlich wie am Windows-10-Computer (Windows Hello). Die Gestenerkennung wurde ebenfalls deutlich verbessert. Das Tracking ist nun schlau und lernt laufend neue Bewegungen dazu. Bei der ersten HoloLens wurden hingegen nur einige vorgegebene Handgesten unterstützt. Für die Verbesserung ist auch die gesteigerte Performance zuständig. Die HoloLens 2 verfügt u.a. über einen Snapdragon 850 Prozessor, WLAN ac, Bluetooth 5.0 und USB-C.

>>>Nachlesen:  Microsoft Hololens ab sofort in Europa

Verfügbarkeit und Preis

Die HoloLens 2 wird im Laufe des Jahres zunächst in den USA, Japan, China, Deutschland, Kanada, Großbritannien, Irland, Frankreich, Australien und Neuseeland zu einem Preis von 3.500 US-Dollar verkauft. Die High-Tech-Brille ist vorerst also eher für Business-Kunden als für Privatanwender gedacht. Unternehmen können die Hololens 2 in den genannten Ländern ab sofort vorbestellen.

>>>Nachlesen:  Microsoft-Kopfhörer starten in Österreich

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Die Top-Smartphones vom MWC 2019

Das am Sonntag in Barcelona von Huawei-Chef Richard Yu vorgestellte faltbare Mate X dürfte mit knapp 2.300 Euro das bisher teuerste Smartphone werden. Das High-Tech-Wunder hat aber auch einiges auf dem Kasten. Zusammengeklappt beträgt die Diagonale 6 Zoll mit 2.480 x 892 Px oder 6,6 Zoll mit 2.480 x 1.1148 Px. Im aufgeklappten Zustand kommt es sogar auf eine Diagonale von 8 Zoll (2.480 x 2.200 Pixel). Eine störende Notch gibt es beim faltbaren OLED-Fullview-Display nicht.

Beim Mate X sind im zusammengeklappten Modus die beiden äußeren Flächen (Vorder- und Rückseite) jeweils ein Bildschirm, der sich auf Tablet-Größe aufklappen lässt. Als Prozessor kommt der aus dem Mate 20 Pro bekannte Kirin 980 zum Einsatz. Darüber hinaus gibt es 8 GB RAM. Und der üppige Speicher von 512 GB kann via Nanomemory-Card erweitert werden. Ein weiteres Highlight ist die aus zwei Akkus bestehende 4.500 mAh Batterie. 5G-Unterstützung und eine Kamera mit vier Linsen runden die Ausstattung ab.

Das vor einigen Tagen vorgestellte Galaxy Fold von Samsung ist technisch nicht ganz so gefinkelt, kostet dafür aber "nur" 2.000 Euro. Es bietet ein 4,6 Zoll und ein auffaltberes 7 Zoll Display und soll ab der ersten Maiwoche in Europa im Handel sein. In Barcelona konzentriert sich der Weltmarktführer aber auf seine...

...neue Galaxy-S10-Baureihe, von der es zum Marktstart am 8. März drei Modelle gibt: S10, S10+ und S10e. In Österreich sind die Newcomer bereits vorbestellbar. Das normale Galaxy S10 hat ein 6,1 Zoll großes Display mit Wide QHD+ Auflösung und ist in den Farben Schwarz, Weiß, Blau und Grün verfügbar. Das 149,9 x 70,4 x 7,8 mm große und 157 g schwere Galaxy S10 hat 8 GB RAM und ist in zwei Speicher-Varianten erhältlich. Mit 128 GB Speicher kostet es 899 Euro, für die Version mit 512 GB Speicher werden 1.149 Euro fällig.

Beim 6,5 Zoll großen Spitzenmodell können sich die Kunden für die Farben Schwarz, Weiß, Blau und Grün entscheiden. Das 157,6 x 74,1 x 7,8 mm große und 175 g schwere Galaxy S10+ hat 8 GB RAM. Mit 128 GB Speicher beträgt der Preis 999 Euro. Samsung bietet sein neues Flaggschiff zudem in einer „Performance“-Variante an, die über ein weißes oder schwarzes Keramik-Gehäuse verfügt und 198 Gramm auf die Waage bringt. Mit 8 GB RAM und 512 GB Speicher werden 1.249 Euro fällig, die Top-Version mit 12 GB RAM und 1 TB Speicher schlägt mit 1.599 Euro zu Buche.

Das 5,8 Zoll Einstiegsmodell (Full HD+) ist in den Farben Schwarz, Weiß, Grün, Blau und Gelb erhältlich. Es hat 6 GB RAM und 128 GB Speicher. Der Preis des 142,2 x 69,9 x 7,9 mm und 150 g schweren Galaxy S10e beträgt 749 Euro. Während bie den Top-Modellen eine Triple-Kamera und ein im Display integrierter Fingerabrucksensor an Bord ist, gibt es beim S10e "nur" eine Dual-Hauptkamera und einen Fingerscanner, der im seitlichen Rahmen sitzt. Die Frontkamera steckt jeweils hinter einem Display-Loch. Beim S10+ ist eine Dual-Linse für aufwendige 3D-Motive verbaut.

HMD Global zeigt mit dem Nokia 9 PureView das weltweit erste Smartphone mit einer Fünffach-Hauptkamera. Jede Linse verfügt über 12 MP. Die Optiken mit jeweils Blende f/1,8 stammen von ZEISS. Bei allen Aufnahmen werden stets alle fünf Sensoren genutzt. Daraus wird dann blitzschnell das beste Foto zusammengerechnet. Das Nokia 9 PureView setzt auf ein 5,99 Zoll großes 2K P-OLED Display (2880 x 1440 Pixeln) inklusive HDR-Unterstützung.

Weiteres Highlight ist der in den Touchscreen integrierte Fingerabdrucksensor. Beim Prozessor ist das Smartphone nicht auf dem allerneuesten Stand. Der Snapdragon 845 sorgt in Kombination mit den 6 GB RAM dennoch für eine ordentliche Performance. Der interne Speicher von 128 GB lässt sich leider nicht erweitern. In Europa ist das Gerät mit einem Preis von 649 Euro vergleichsweise günstig. Los geht es im März 2019.

Xiaomi-Vizepräsident Xiang Wang hat zwei interessante Neuheiten nach Barcelona gebracht. Zum einen ein relativ günstiges 5G-Smartphone, zum anderen die Europa-Version seines neuen Flaggschiffs Mi 9.

Das Mi Mix3 5G ist das erste 5G-Handy des Herstellers. Befindet sich das Gerät in einem 5G-Netz, schafft es eine Downloadgeschwindigkeit von bis zu 2 Gbit/s. Nutzer könnten damit einen 15 minütigen Full-HD-Clip in gerade einmal einer Sekunde herunterladen. Das Smartphone verfügt über ein 6,39 Zoll großes AMOLED-Display (1080 x 2340 Pixel) im Format 19,5:9, den Qualcomm Snapdragon 855 Chipsatz, 6 GB RAM, 128 GB ROM und eine Dual-Hauptkamera. Preis: 599 Euro.

Das Flaggschiff-Modell Mi 9 bietet ein 6,4 Zoll großes AMOLED-Display (2340×1080 Px), den Snapdragon 855, drahtloses Aufladen, einen im Display integrierten Fingerabdrucksensor und eine Dreifach-Kamera von Sony. Unschlagbar ist der Preis: Mit 6 GB RAM und 64 GB ROM kostet es 449 Euro, für 50 Euro mehr gibt es 128 Gigabyte Speicher. Ausgeliefert wird das Mi 9 mit Android 9 (Pie) und Xiaomis eigener Oberfläche MIUI 10.

Beim neuen Sony-Flaggschiff Xperia 1 handelt es sich um das erste Smartphone mit einem Display im 21:9 CinemaWid Format mit 6,5“ (16,5 cm) großem 4K HDR OLED Panel. Die neue Triple-Kamera mit Weitwinkel-, Zoom- sowie Super-Weitwinkelmodul soll für hervorragende Bilder und Videos sorgen. Das Xperia 1 ist mit dem neuesten Prozessor von Qualcomm (Snapdragon 855) sowie Android 9 (Pie) ausgestattet und kommt im Mai zum Preis von 949 Euro in den Handel.

Günstiger kommt man beim neuen Xperia 10 (Plus) weg. Das 6 bzw. 6,5 Zoll große Smartphone (Full HD+) bietet u.a. Dual-Kamera, schlankes Gehäuse mit Fingerabdrucksensor, 64 GB Speicher (erweiterbar), 3 GB RAM, Android 9 und wird ab Anfang März als Dual SIM Variante um 349 bzw. 429 Euro (Plus) erhältlich sein.

Das V50 ThinQ 5G will eine günstige Antwort auf die teuren Falt-Handys der großen Rivalen gefunden haben: einen zweiten Bildschirm. Das zusätzliche Display sitzt in einer Art Klapphülle und damit im geöffneten Zustand direkt neben dem Bildschirm des Smartphones. Das Hauptdisplay ist 6,4 Zoll groß und bietet eine Auflösung von 3.120 x 1.440 Pixel (538 ppi). Die Diagonale des zweiten Screens misst 6,2 Zoll (2.160 x 1.080 Px).

Dass die beiden Displays unabhängig von einander agieren können, bewirbt LG als Vorteil. So könne man sich zum Beispiel einen Film ansehen und gleichzeitig auf dem anderen Bildschirm etwas dazu im Internet nachschlagen. Auch könnten auf dem zweiten Display etwa die Steuerungs-Knöpfe für ein Videospiel eingeblendet werden. Zu den weiteren Besonderheiten zählen die 5G-Unterstützung und das Entsperren per Venenerkennung statt Fingerabdruck. Einen Preis gibt es noch nicht.

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