Oculus VR-Brille kommt in den Handel

Zur CES 2016

Oculus VR-Brille kommt in den Handel

Facebook-Tochter startet Vorbestellung für ihre Virtual-Reality-Brille.

Im Geschäft mit 3D-Brillen zum Eintauchen in virtuelle Welten, wagt sich der Vorreiter Oculus nach jahrelanger Entwicklung auf den Verbrauchermarkt. Die inzwischen zu Facebook gehörende Firma kündigte zur Technik-Messe CES 2016 in Las Vegas den Start von die Vorbestellungen für ihre Brille Oculus Rift am Mittwoch an. Schlecht für Interessenten: Ein Preis oder ein Liefertermin wurden dabei weiterhin nicht genannt.

>>>Nachlesen: Coole Inhalte für Oculus VR-Brille

Vorreiter
Oculus hatte eine erste Version der Brille bereits im Frühjahr 2013 - damals noch ein unabhängiges Start-up - veröffentlicht und damit trotz einiger technischer Schwächen für viel Aufsehen gesorgt. Ein Jahr später zahlte Facebook rund zwei Mrd. Dollar (1,84 Mrd. Euro) für die Firma und investierte massiv in die Weiterentwicklung. Facebook-Gründer Mark Zuckerberg glaubt, dass diese Art virtueller Realität (VR) viele Lebensbereiche wie Unterhaltung oder Bildung verändern kann.

>>>Nachlesen: Oculus Rift setzt Gaming-Maßstäbe

Diashow: Präsentation der fertigen Oculus Rift

Oculus CEO Brendan Iribe ist auf sein fertiges "Baby" sichtlich stolz. Gleiches gilt auch für...

...den Oculus Gründer Palmer Luckey, der auch gleich die neuen Steuerungselemente präsentierte.

Der Spezial-Controller Oculus "Touch" soll sich in der virtuellen Umgebung wie echte Hände anfühlen. Seine Bedienung sei völlig intutiv und ohne ein Lernprogramm möglich.

Das Eingabegerät, das paarweise ausgeliefert wird, soll ermöglichen, in virtuellen Welten mit den Händen Dinge selbst anzufassen und mit Gesten das Spiel zu steuern.

Bisher habe es immer eine "Distanz zwischen Spieler und Spiel" gegeben, sagte Oculus-Manager Jason Rubin. "Wir können endlich Welten entwickeln, die sich echt anfühlen", ergänzte er.

Um noch authentischer zu wirken, soll die Oculus Rift neben einer 360-Grad-Optik auch einen Rundum-Sound bieten, der als VR Audio vorgestellt wurde.

Frühere Versionen der Videobrille waren bei Entwicklern gut angekommen. Sie wurden gelobt, dass sie weniger Übelkeit als andere Geräte beim Eintauchen in virtuelle Welten verursachen.

Konkurrenz
Eine Rift-Version für Software-Entwickler wurde zuletzt für 1.500 Dollar angeboten. Zu dem Paket gehörte auch ein leistungsstarker PC, denn Experten weisen darauf hin, dass die meisten Computer schlicht nicht genug Leistung bieten. In der Zwischenzeit zogen auch Rivalen nach. Sony will ebenfalls in diesem Jahr den Verkauf der Brille Playstation VR für seine Spielekonsole starten. Samsung brachte im vergangenen Jahr das auf Oculus-Technologie basierte Geräte Gear VR auf den Markt, in das ein Smartphone als Display eingesteckt wird.

>>>Nachlesen: Neue Gear VR ab sofort erhältlich

>>>Nachlesen: So funktioniert PlayStation VR

>>>Nachlesen: Hololens sprengt bisherige Grenzen



OE24 Logo
Es gibt neue Nachrichten