"DeepNude" sorgt für Skandal
Smartphone-App zieht Frauen aus
Mit ihrer Smartphone-App namens "DeepNude" haben sich die Entwickler einen ordentlichen Shitstorm eingehandelt. Mit dem Handy-Programm aus Estland konnten Fotos bekleideter Frauen in Nacktbilder verwandelt werden. Nach einem Sturm der Entrüstung im Internet haben die Macher ihre App zur virtuellen Entkleidung von Frauen jedoch abgeschaltet und aus den Appstores entfernt. Bei dem Programm kam die sogenannte Deepfake-Technologie zum Einsatz, bei der täuschend echte Bilder erzeugt werden. Zuletzt wurde auch Facebook-Chef Mark Zuckerberg ein Opfer eines derartigen Fakes.
Hype unterschätzt
Die Entwickler erklärten in einem Tweet, dass sie die Nachfrage nach "DeepNude" bei weitem unterschätzt. hätten. "Wir hätten niemals gedacht, dass sich das so verbreiten würde und wir nicht mehr in der Lage sind, den Datenfluss zu kontrollieren", hieß es in der Kurznachricht. Trotz Sicherheitsmaßnahmen sei das Risiko eines Missbrauchs bei insgesamt rund 500.000 Nutzern zu groß. "Wir wollen auf diese Weise kein Geld machen", erklärten die Entwickler.
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In diversen US-Medien wurde gezeigt, wie die App dazu verwendet werden kann, ein Foto von einer bekleideten Frau aufzunehmen und dieses in ein Nacktbild umzuwandeln (siehe Storybild). Eine männliche App-Version existierte nicht, was das Ausmaß des Shitstorms zusätzlich verstärkte.
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