Kommt jetzt die Austrittswelle?

WhatsApp-Neuerung nervt Nutzer

Messenger-Dienst hat still und heimlich seine Nutzungsbedingungen geändert.

WhatsApp  hat mittlerweile offiziell bestätigt, dass den Nutzern  ab Frühjahr 2020 im Statusbereich Werbung angezeigt  wird. Bei der zweiten großen Facebook-Tochter Instagram ist das bereits länger der Fall. Doch nun scheint WhatsApp die Werbebotschaften noch weiter ausbauen zu wollen.

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Geänderte Nutzungsbedingungen

Der Messenger-Dienst hat in seinem jüngsten Update nämlich die Nutzungsbedingungen geändert. Laut dem im Bereich „Rechtliche Hinweise“ > „Kommunikation mit Unternehmen“ hinzugefügten Eintrag, heißt es, dass WhatsApp seinen Nutzern künftig auch Marketing-Mitteilungen schicken wird. Auch von Drittanbietern - also Firmen, die für die Werbebotschaften bezahlen.

Konkret sehen die geänderten Nutzungsbedingungen wie folgt aus:

© oe24.at/digital

WhatsApp-Neuerung erzürnt Nutzer

Mit der neuen Änderung geht WhatsApp also über die bereits angekündigte Werbung im Statusbereich hinaus. Da viele Nutzer bereits angekündigt haben, dass sie den Dienst verlassen werden, sobald die Werbung startet, könnte es nun zu einer noch größeren Austrittswelle kommen.

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Macht wohl zu groß für Ausstieg

Ob die User ihren Worten aber auch Taten folgen lassen, bleibt abzuwarten. Aufgrund der immensen Mitgliederzahl kommt man an WhatsApp kaum mehr vorbei. Um mit ihren Freunden, Kollegen, Familienmitgliedern, Gruppen, etc. weiterhin problemlos in Kontakt bleiben zu können, dürften die meisten Nutzer die Werbung und Marketing-Botschaften wohl in Kauf nehmen – wenn auch zähneknirschend. Das haben andere Beispiele aus der Vergangenheit bereits mehrmals gezeigt.

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Facebook will endlich Geld verdienen

Dass Facebook mit WhatsApp endlich Geld verdienen will, ist ebenfalls verständlich. Schließlich ließ sich das Online-Netzwerk die Übernahme im Jahr 2014 unglaubliche 19 Milliarden Dollar kosten. Und die beiden WhatsApp-Gründer,  Jan Koum  und  Brian Acton , die versprochen haben, dass WhatsApp werbefrei bleibt, sind mittlerweile nicht mehr in der Firma.

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