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Mobilfunk-Krise?

Sony Ericsson senkt Gewinnerwartung

Der Handykonzern Sony Ericsson hat die Märkte am Mittwoch mit einer Gewinnwarnung geschockt.

Angesichts des weltweiten Wirtschaftsabschwungs dürfte der Reingewinn vor Steuern um mehr als die Hälfte schrumpfen, erklärte der viertgrößte Handyhersteller am Mittwoch. Das Ergebnis dürfte damit im ersten Quartal voraussichtlich nur noch zwischen 150 bis 200 Mio. Euro liegen.

Kurs um acht Prozent abgesackt
Vor Jahresfrist hatte das Nettoergebnis des Gemeinschaftsunternehmens von Sony und Ericsson bei einer Gewinnmarge von 30,3 Prozent noch 362 Mio. Dollar (230 Mio. Euro) betragen. Bisher hatte Sony Ericsson prognostiziert, diese Marge im laufenden Quartal beibehalten zu können. Der Sony-Ericsson-Kurs sackte im Vormittagshandel um fast acht Prozent ab.

Schwächere Nachfrage im Mittelpreis-Klassement
Vor allem in Europa sieht das Joint Venture eine schwächere Nachfrage bei mittel- bis hochpreisigen Mobiltelefonen. "Es erweist sich, dass der Markt herausfordernd ist", sagte Sony-Ericsson-Präsident Dick Komiyama. Der trübe Ausblick des Konzerns sorgte für schlechte Stimmung im europäischen Technologiesektor und belastete auch den Handel im Dax.

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