In Hollywood nominiert

"Alles wird gut": Alles über den Oscar-Film

Wer die Schauspieler sind & was Haneke damit zu tun hat.

„Ich bin überwältigt“, kann es Regisseur Patrick Vollrath noch gar nicht fassen. Er wurde mit seinem Film Alles wird gut für den Oscar in der Kategorie Kurzfilm nominiert. Damit ist auch Österreich wieder im Rennen um die begehrte Trophäe. „Natürlich fahren wir hin“, so Vollrath.

oe24 hat für Sie alle Infos zum Oscar-nominierten Austro-Film.

Die Hauptdarsteller
Die 10-jährige Wienerin Julia Pointner begeistert in der Rolle der kleinen Lea. Die Tochter einer Therapeutin machte übrigens die erste Schauspielerfahrung. „Wir haben lange nach ihr gesucht – und der Film ist natürlich auch dank ihr und Simon Schwarz so gut geworden.“

Schwarz spielt den gescheiterten Vater Michael, der seine achtjährige Tochter entführt. Der 45-Jährige machte sich bereits in Produktionen wie Komm, Süßer Tod, Silentium, Nordwand, Braunschlag oder Dampfnudelblues einen Namen.

Regiearbeit
Niemand Geringerer als Oscar-Regisseur Michael Haneke hat Vollrath, der sein Schüler an der Wiener Filmakademie ist, geprägt. „Er hat mich beim Drehbuch beraten und mich vor allem danach bestärkt, dass der Film gut ist und ich ihn bei Festivals einreichen soll“, so Vollrath.

Preise
Alles wird gut wurde 2015 bereits mit dem Max Ophüls-Preis und sogar in Cannes ausgezeichnet und erhielt außerdem bei Filmfestivals weltweit Awards für den besten Kurzfilm, beste Regie und beste Hauptdarsteller.

Die Story
Das Drama erzählt die Geschichte des gescheiterten Wochenend-Vaters Michael, der seine achtjährige Tochter Lea von ihrer Mutter abholt. Eigentlich scheint alles wie immer, doch nach und nach bekommt Lea das Gefühl, dass diesmal etwas anders ist. Die verhängnisvolle Reise beginnt.