Französisches Drama

Das Leben gehört uns im Kino

Drama zeigt  Kampf eines Paares gegen Krebs - Erkrankung ihres Sohnes.

"La guerre est declarée", der Krieg ist erklärt: Während der Originaltitel bereits das Motto für den erbitterten Kampf eines jungen französischen Paares um das Leben seines Sohnes vorgibt, wiegt der deutsche Titel "Das Leben gehört uns" den Zuseher noch in Sicherheit. So fängt der autobiografische, zweite Langfilm der Schauspielerin und Regisseurin Valerie Donzelli ("La reine des pommes") auch wie eine unbekümmerte Romanze an, ehe Krankheit und Tod allgegenwärtig werden. Bemerkenswert vermeidet Donzelli dabei die üblichen Pathos-Fallen eines Melodrams und kreiert stattdessen eine sehenswerte, zutiefst persönliche und lebendige Hymne an das Leben. Ab 27. April im Kino.

Hier der Trailer zum Film

Das Leben gehört uns

Kriegserklärung an den Krebs
Ob ihnen wohl ein schreckliches Schicksal droht, fragt Romeo (Jérémie Elkaim) Juliette (Donzelli), als sie sich kennenlernen. Vom Shakespeare'schen Namens-Zufall unbeeindruckt, lassen sich die beiden auf eine rasante Romanze ein, aus der die Geburt ihres Sohnes Adam hervorgeht. Die junge, unbeschwerte Liebe wird jedoch schon bald auf eine harte Probe gestellt, als bei Adam ein Gehirntumor festgestellt wird. Die Heilungschancen sind gering, ein kämpferischer Marathonlauf zwischen Krankenhäusern, Therapien und Ärzten beginnt.

Stark autobiographischer Film
Donzelli steht in "Das Leben gehört uns" nicht nur mit ihrem ehemaligen Lebensgefährten Elkaim vor der Kamera, sondern hat auch mit diesem das stark autobiografische Drehbuch geschrieben, wurde doch bei ihrem gemeinsamen Sohn Gabriel früh Krebs diagnostiziert. Der Ausgang ihrer eigenen Geschichte im wahren Leben gibt dem Zuseher die bitter nötige Gewissheit, das mit einem Happy End gerechnet werden kann. Am Ende läuft ihr Sohn, der achtjährige Gabriel Elkaim, glücklich den Strand entlang. Der Krieg ist gewonnen. Den Kloß im Hals auf dem Weg dahin verbannt das keineswegs. Das französische Leinwand-Drama ist ab 27. April im Kino zu sehen.

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