Daniel Radcliffe „Die Frau in Schwarz“

Achtung, es spukt!

Neuer Start für Daniel Radcliffe

Der „Potter“-Star  Daniel Radcliffe ist in „Die Frau in Schwarz“ im Kino zu sehen.

Daniel Radcliffe geht seinen Karriere-Neubeginn geruhsam an. Für seinen ersten Film nach der Potter-Serie wählte er ein altmodisches Genre aus: Einen klassischen Gruselfilm.

In Die Frau in Schwarz (Österreich-Start: 30. März) spielt er einen jungen Anwalt, der in einer Erbschafts-Angelegenheit zu einem einsamen Haus am Meer reisen muss. Doch Radcliffe alias Arthur Kipps ist dort nicht alleine. Es spukt.

Geisterbahn
ÖSTERREICH-Eindruck von Die Frau in Schwarz: Der Kinobesuch hat den Charakter einer Geisterbahn-Fahrt. Man sitzt Radcliffe quasi im Nacken – zu jeder Sekunde bereit, sich unverhofft erschrecken zu lassen.

Zur Grusel-Erzeugung braucht Regisseur James Watkins nur Toneffekte, ein paar Requisiten und schemenhafte Bilder untoter Gestalten. Eine verstorbene Frau, die einst den frühen Tod ihres Sohns nicht verwinden konnte, geistert durch Haus und Natur.

Still
„Ich mag, dass es so still ist in diesem Film“, sagte Radcliffe in einem Interview über seine Rollenwahl. Oft ist er ganz allein im Bild – umgeben nur von der Villa, die knarzend und polternd ein Eigenleben zu führen scheint. Seit dem US-Start im Februar hat der Film bisher 100 Mio. Dollar eingespielt: Ein gutes Ergebnis, doch natürlich weit entfernt von den Potter-Hits.

Der Abschied vom milliardenschweren Potter-Imperium fällt Radcliffe, so sagt er, nicht schwer: „Ich weiß, dass ich nie wieder in einer so erfolgreichen Serie spielen werde. Das ist auf gewisse Weise befreiend.“

Rollen
Radcliffe, mittlerweile 22, hat sein Dasein als Potter-Star in jeder Hinsicht längst verlassen. 2011 stand er monatelang am New Yorker Broadway im Musical How To Succeed In Business Without Really Trying auf der Bühne. Jetzt beginnt er bald mit dem Dreh des Independent-Films Kill Your Darlings, in dem er den schwulen Beat-Poeten Allen Ginsberg spielt. Radcliffe: „Ich kann noch viel lernen. Es gibt viel zu tun.“

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