Grazer Film-Festival

Diagolale 2012 Kick off mit "Spanien"

Diagonale 2012
© Katharina Gruzei
Vom 20. bis 25.3 werden 131 Filme in den Grazer Kinos gezeigt.
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Ganz Graz zieht es vermutlich in den nächsten Tagen ins Kino. Denn das österreichische Filmfestival Diagonale zeigt von 20. bis 25. März 131 Fime und Videos in vier Grazer Kinos. Dabei stehen auch heuer neben den Spielfilmen wieder zahlreiche Dokumentarfilme auf dem Programm, außerdem gibt es Kurz-, Animations-und Experimentalfilme in insgesamt 120 Vorstellungen. Sonderprogramme sind dem österreichischen Regisseur und Kameramann Ferry Radax, dem israelischen Dokumentarfilmer Avi Mograbi und dem Schauspieler Charles Korvin gewidmet. Eröffnet wird das Filmfestival am 20.3 mit dem Spielfilm "Spanien" in der Helmut-List-Halle.

131 aus 500 Bewerbungen
Es hatte diesmal über 500 Einreichungen gegeben, davon werden 131 Filme, darunter 14 Dokumentarstreifen, gezeigt. "Die Tendenz der letzten Jahre setzt sich fort, es gibt immer mehr Dokumentationen", bestätigte die Intendantin Barbara Pichler den Trend. Von den gezeigten Filmen sind 39 Uraufführungen, darunter allerdings nur ein einziger Spielfilm, nämlich "QVID TVM" von Mara Mattuschka und Reinhard Jud. Dafür gibt es einige Doku-Uraufführungen, so unter anderem "Outing" von Sebastian Meise, der mit "Stillleben" auch einen Spielfilm im Programm hat. Neu sind außerdem "Sommer 1972" von Wilma Calisir, "Griffen - Auf den Spuren von Peter Handke" von Bernd Liepold-Mosser, "Kern" von Veronika Franz und Severin Fiala und "Nr. 7" von Michael Schindegger. Ruth Mader zeigt mit der österreichischen Erstaufführung von "What is Love" einen Episodenfilm, "in dem verschiedene Lebensentwürfe verhandelt werden, wobei der Film eine Mischung aus Dokumentation und Fiktion ist", schilderte Barbara Pichler.

Ferry Radax mit eigener Personale
Dem österreichischen Autor, Kameramann und Regisseur Ferry Radax ist eine Personale gewidmet, die zwölf seiner Arbeiten zeigt. Zu Gast ist diesmal der israelische Filmemacher Avi Mograbi, dessen filmische Beobachtungen und Kommentare zum israelisch-palästinensischen Konflikt in seiner Heimat kritisch diskutiert werden. Ein historisches Spezialprogramm stellt den Regisseur, Kameramann und Schauspieler Charles Korvin, der als Nebendarsteller in Filmen wie "Ship of Fools", "Berlin Express" oder "This Love of Ours" zu sehen war, in den Mittelpunkt. Fortgesetzt wird auch die Reihe "Shooting Women - Weibliche Pioniere des österreichischen Films".

Info
Alle Informationen rund um die "Diagonale 2012" erhalten Sie unter www.diagonale.at.

Die Kultur-Highlights des Jahres 2012


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Kunsthalle Wien 2013/14: Von Thomas Bernhard bis Constantin BrancusiVon Thomas Bernhard bis Constantin Brancusi reichen die Pläne, die der neue Leiter der Kunsthalle Wien, Nicolaus Schafhausen am 10. Jänner bekannt gegeben hat. Ein reduziertes, eher divers wirkendes Programm, das mit dem in den Presseunterlagen formulierten "prägnanten Profil" ("Thematische Gruppenausstellungen, Einzelpräsentationen internationaler KünstlerInnen, Retrospektiven bekannter VertreterInnen der Gegenwartskunst sowie Ausstellungen bislang noch weniger bekannter KünstlerInnen") noch nicht viel zu tun hat. In-Künstler findet man im Gegensatz zu früher nicht. Schafhausen: "Es geht selbstverständlich nicht um die Replizierung von Trends, sondern um die Kenntnis der Diskurslage."

© Stephan Wyckoff

Schnörkellos-leichter "Figaro" im neuen Festspielhaus Erl

Schnörkellos-leichter "Figaro" im neuen Festspielhaus ErlBot der Eröffnungsfestakt am 26. Dezember noch eine wilde Mischung aus Donizetti und Bartok, so hatte das neue Festspielhaus in Erl seine wahre Feuertaufe mit Mozarts "Le Nozze di Figaro" zu bestehen. Gustav Kuhn startete das Opernprogramm der ersten Winterfestspiele im kleinen Tiroler Dorf in seiner bewährten Doppelfunktion als Regisseur und Dirigent mit einer schnörkellosen Da Ponte-Produktion. Dabei strich der Maestro die Stärken dieses architektonischen und vor allem akustisch gelungenen neuen Festspielhauses heraus. Allgemeine Jubelsalven für Kuhn und seine vorwiegend jungen Sänger nach einem langen Mozart-Abend.

© tirolerfestspiele.at

Staatsoper: Salzburger "Ariadne auf Naxos" als Wiener Erfolg

Staatsoper: Salzburger "Ariadne auf Naxos" als Wiener Erfolg Kommt der Prophet nicht zum Berg, kommt der Berg zum Propheten: Nach der dissensbedingten Absage von Dirigent Franz Welser-Möst, der 2013 bei den Salzburger Festspielen mit Sven-Eric Bechtolf die "Cosi fan tutte" hätte inszenieren sollen, feierte am Mittwochabend (19. Dezember) die "Ariadne auf Naxos" der heurigen Festspiele in der Wiener Staatsoper ihre umjubelte Premiere - mit Welser-Möst am Pult und Sven-Eric Bechtolf als Regisseur. Vornehmlich auf sängerischer Ebene bot der begeistert aufgenommene Abend einige echte Entdeckungen.

© APA/HERBERT P. OCZERET

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