Roman Polanski verfilmt Dreyfus-Affäre

20. Werk des Regisseurs

Roman Polanski verfilmt Dreyfus-Affäre

Die Dreharbeiten für den 20. Polanski-Streifen sollen mit Jahresende beginnen.

Mit seinem nächsten Projekt feiert der Regisseur Roman Polanski ein rundes Jubiläum. 20 Filme hat Polanski damit abgedreht. Nach "The Ghost Writer" und "Carnage" wird sich der Filmemacher in seinem nächsten Film der antisemitischen Dreyfus-Affäre widmen, die Frankreich vor über 100 Jahren erschütterte. "D" soll der lakonische Titel des Werks lauten. "Es wird keine historische Biografie, sondern ein Thriller, der den Ermittlungen der Polizei zu dieser Zeit folgt", so Produzent Robert Benmussa gegenüber der AFP.

Ein Justizirrtum als Auslöser
Der 1894 aufbrechende Skandal um den jüdischen Hauptmann Alfred Dreyfus, welcher der Spionage für Deutschland angeklagt und verurteilt wurde, bevor er 1906 schließlich freigesprochen und rehabilitiert wurde, spaltete Frankreich in zwei Lager. "Wir können die Relevanz dieser Geschichte zeigen, vor allem angesichts dessen, was heute in der Welt geschieht", so Polanski gegenüber "The Hollywood Reporter". Es beziehe sich hier auf die Verfolgung von Minderheiten, Paranoia, geheime Militärtribunale und außer Kontrolle geratene Geheimdienste.

20. Polanski Film  
Für seinen 20. Film arbeitet Polanski wieder mit dem Schriftsteller Robert Harris zusammen - wie bereits bei "The Ghost Writer". Die Dreharbeiten sollen Ende des Jahres in Paris beginnen, allerdings mit englischsprachigen Schauspielern.

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