Facebook-Story: Student wird Milliardär

The Social Network

Facebook-Story: Student wird Milliardär

Der lang erwartete Facebook-Film "The Social Network" läuft bei uns an.

Strahlende Gesichter bei den Filmemachern: Das Facebook-Drama "The Social Network" ist in den USA ein Hit. Österreich-Start am Freitag, 8.10.

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The Social Network - Szenenbilder

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    Betriebsausflug
    Die Facebook-Belegschaft in Palo Alto, Kalifornien, machte am Wochenende einen Betriebsausflug: ins Kino. Das Team von Jung-Milliardär Mark Zuckerberg besuchte The Social Network – und gewann ganz neue Eindrücke vom Chef. Denn der Facebook-Gründer Zuckerberg kommt in dem Kino-Hit keinesfalls als strahlender Held über die Leinwand.

    Die Facebook-Mannschaft trug also dazu bei, den Facebook-Film an die Spitze der US-Kinocharts zu hieven. Mit 23 Mio. Dollar Umsatz spielte The Social Network (ab Freitag, 8.10. in Österreich) mehr ein als die zwei nächstplatzierten Filme zusammen.

    Autor Aaron Sorkin (Eine Frage der Ehre) erklärte im Interview, der kometenhafte Aufstieg von Facebook sei für seine Story nur von zweitrangiger Bedeutung: "Hier geht es um ganz archaische Themen – Freundschaft, Loyalität, Macht, Status und Eifersucht."

    Hymnen
    Das Konzept ging voll auf, wie die hymnischen US-Kritiken beweisen. Das Magazin Rolling Stone: "Dies ist der Film des Jahres, der die ganze Dekade definiert." Der Hollywood-Reporter: "Ein absolutes Muss." Die TV-Station CBS erklärt Hauptdarsteller Jesse Eisenberg zum heißen Oscar-Favoriten. Eisenberg, 27, bekannt geworden mit Indie-Filmen wie Adventureland oder Zombieland, spielt Mark Zuckerberg, dem er täuschend ähnlich sieht.

    Der Jung-Star im Interview:

    ÖSTERREICH: Haben Sie Mark Zuckerberg vor dem Dreh getroffen?
    Jesse EISENBERG: Nein. Facebook war in dieses Projekt überhaupt nicht involviert. Aber ich denke, ich habe gute Chancen, Mark kennenzulernen, denn ein Cousin von mir ist einer seiner engsten Mitarbeiter. Er sagte mir, Zuckerberg sei der beste Chef, den man sich vorstellen kann. Das beruhigte mich, denn als Schauspieler muss ich meine Figur ja verteidigen, was immer passiert.

    ÖSTERREICH: Wie haben Sie Ihre Rolle angelegt, wenn Sie Zuckerberg nicht kennen?
    EISENBERG: Das war nicht so schwer, denn es gibt wahnsinnig viel Material über ihn – auf Videos, online und in Büchern. Meine wichtigste Quelle war das großartige Skript. Er ist ein komplexer, interessanter Charakter, der ständig neue Facetten zeigt.

    ÖSTERREICH: Wenn man dem Film glaubt, scheint er bei Mädchen jedoch nicht sehr beliebt zu sein.
    EISENBERG: Stimmt. Aber die Männer mögen ihn auch nicht.