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Viennale würdigt verstorbenen Lou Reed

Lou Reed
© Photo Press Service/www.photopress.at
Musik und Lesungen gibt es am 31. Oktober im Viennale Festivalzentrum.
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Das derzeit laufende Filmfestival Viennale, dessen Special Guest der heute gestorbene US-Rocksänger Lou Reed im Jahr 2010 gewesen ist, wird am 31. Oktober ab 20 Uhr im Viennale Festivalzentrum (Dominikanerbastei 11) einen Gedenkabend für den legendären Musiker gestalten. "An Evening to Remember: A program dedicated to Lou Reed" soll ein ihm gewidmetes Programm aus Musik und Lesungen bieten, hieß es am Sonntagabend seitens der Viennale.

Reed selbst als Gast auf der Viennale
Die Rock-Legende plauderte selbst beim Wiener Filmfestival über seine Arbeit. "Die Idee hinter allem, was ich mache, ist die, etwas Schönes zu kreieren. Da ist nichts Tiefes dahinter." Das hat der am 27. Oktober verstorbene Rock-Musiker Lou Reed bei der Viennale 2010 gesagt, bei der er seine erste Regiearbeit "Red Shirley" präsentierte. Seine bekannt schwankende Laune wollte er auch bei der ihm damals gewidmeten Gala im Wiener Gartenbaukino nicht verbergen.

Auf Kriegsfuß mit der Presse
Fotografen, die "mit ihrem ständigen Geknipse nerven" und "verschwinden" sollen, bekamen an diesem Abend ebenso Reeds Missgunst zu spüren wie Gesprächspartner Edek Bartz und das Publikum, wenn es "dumme Fragen" stellte. Als ein junger Mann sich bei Reed nach dessen "Gefühlen" erkundigte, driftete der Künstler ab und erzählte von der chinesischen Kampfkunst Tai Chi, "die ich seit 25 Jahren betreibe". Fragen zu seiner Musikkarriere wies Reed entschieden ab.

Die Kino-Highlights des Jahres 2013


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"Bad Fucking" - Groteskes Österreich-Sittenbild von Harald Sicheritz

Mit "Muttertag" oder "Hinterholz 8" hat Harald Sicheritz Komödien geschaffen, die tief im kollektiven Gedächtnis der Österreicher verankert sind. Nun wagte sich der Regisseur mit "Bad Fucking" an den grotesken Bestseller von Kurt Palm, der 2010 ein typisches Sittenbild zwischen Korruption, Spekulation und Mord zeichnete. Das Lachen bleibt einem dabei aber ab 20. Dezember meistens im Halse stecken.

© Thimfilm

"Carrie": Klassiker-Remake als blutiger Highschool-Horror

Das Remake eines Horrorklassikers wie "Carrie - Des Satans jüngste Tochter" ist ein riskantes Unterfangen: das Original von 1976 erntete zwei Oscar-Nominierungen für Sissy Spacek und Piper Laurie und brachte Regisseur Brian De Palma ebenso den Durchbruch wie Autor Stephen King. Die modernisierte Neuauflage von Kimberley Peirce kann sich aber durchaus sehen lassen. Ab 6. Dezember im Kino.

© MGM

Ein richtig mieser Bulle: "Drecksau" nach Irvine Welshs Vorlage

Die Handschrift ist deutlich zu erkennen. Die Romanvorlage zum Skript von "Drecksau" stammt von Irvine Welsh. Der Autor hat das Buch zum Film "Trainspotting" geschrieben. Auch das Kriminaldrama "Drecksau" führt die Zuschauer nun in ein subversives Milieu voller Drogen - allerdings aufseiten der Behörden. Ab 29. November im Kino.

© Ascot Elite Filmverleih

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