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Kino

2012 kommt „Titanic“ in 3-D.

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Hollywood setzt wieder auf plastisches statt klassisches Kino.

Nach dem Mega-Erfolg von James Camerons Avatar (2009) sah es so aus, als würde die neue 3-D-Technik alle Probleme von Hollywood lösen. Als dann Toy Story 3 (2010) in 3-D floppte, folgte der Euphorie die Katerstimmung.

Wieder ein Jahr später sieht man die Zukunft fürs Blockbuster-Kino eindeutig plastisch statt klassisch. Jüngster Anlass: Die neue 3-D-Version von König der Löwen erweist sich bereits in der zweiten Woche als Marktführer in den US-Kinos (Wochenend-Einspielergebnis: 22,1 Mio. Dollar) und bremste sogar Brad Pitt mit Moneyball aus.

Titanic
Grund genug für die Hollywood-Player, weitere in 3-D „remasterte“ Film-Evergreens anzupeilen: Im April 2012 bringt Cameron das Liebes- und Untergangs-Spektakel Titanic mit Leonardo DiCaprio und Kate Winslet dreidimensional in die Kinos. Auch eine 3-D-Konvertierung von Terminator 2 mit Arnold Schwarzenegger strebt der Kinomagier an, und seinen Kollegen George Lucas bekniet er, Star Wars endlich in 3-D zu verwandeln.

Pfusch
Eine Gefahr sieht Cameron nur im Pfusch: „Sechs Monate bis ein Jahr Arbeit muss man schon einplanen“, warnt er. Alles andere sei „bad 3-D“.

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