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Österreich

Lugner entschuldigt sich für Kickl-Ausraster

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Nachdem Richard Lugner im TV sagte, man solle Herbert Kickl erschießen lassen, telefonierte er zehn Minuten mit ihm 

"Ich schätz den Herrn Hofer – aber den Herrn Kickl schätze ich überhaupt nicht. Den sollten sie irgendwann mal in die Ukraine schicken, damit sie ihn erschießen." Mit diesem Angriff auf FPÖ-Parteiobmann Herbert Kickl sorgte Baumeister Richard Lugner (89) für ganz schönen Wirbel. In einem Puls4-Interview überkam es 'Mörtel' ganz einfach und er ließ den geschmacklosen Sager los. Im Hintergrund sind Mitarbeiter des TV-Senders zu hören, die in Gelächter ausbrechen. Auch dieser Umstand sorgte für reichlich Unmut im Internet.


Lugner: 'Habe mit Kickl telefoniert'


Gegenüber oe24.at verrät er jetzt, dass er die Aussage bereue. Lugner habe sofort mit Herrn Kickl telefoniert und sich auch persönlich bei ihm entschuldigt. "Zehn Minuten lang", sagt er. Nun schreibt er auch noch einmal nieder, dass er die Aussage bedaure: "Ich möchte mich für den Sager in Café Puls entschuldigen. Der war unter der Gürtellinie. Ich bin deswegen frustriert, weil die freiheitlichen Werte wie überbordende Zuwanderung einfach kein Thema mehr sind, sondern nur mehr Impfgegnerschaft, die ich persönlich ablehne."
  

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