Nach Österreich-Sager: So lustig teilt Arnie gegen Trump aus

Zurück in die Natur

Nach Österreich-Sager: So lustig teilt Arnie gegen Trump aus

Auf Twitter nützt Schwarzenegger die Chance um Trumps "Wals-Städte"-Sager zu veräppeln und gleichzeitig Werbung für seinen Klimagipfel zu machen.

Arnold Schwarzenegger hat aufgrund der Coronakrise seine Teilnahme am Austrian World Summit am Donnerstag in der Wiener Spanischen Hofreitschule absagen müssen. Gleich mehrere Ärzte haben den Schauspieler vor der Reise gewarnt. Jedoch wird Schwarzenegger an der Veranstaltung virtuell teilnehmen und auch seine Rede als Gastgeber halten, hieß es am Dienstag seitens der Organisatoren.

Dennoch rührt er ordentlich die Werbetrommel für das Event und nutzt das auch noch um seinem Lieblings-Gegner Donald Trump eins auszuwischen. Trump hatte kürzlich Österreich als ein Beispiel von "Wald-Städten" in Europa genannt, wobei er meinte, hier gebe es nicht so schlimme Waldbrände wie in Kalifornien, obwohl es in Europa "explosivere" Bäume gebe.

Auf Twitter teilte Arnie daher eine Fotomontage von ihm, wie er mitten im Wald sitzt, umgeben von Tieren. Darüber steht: "Born in Austria, made in America" - also: "Geboren in Österreich, gemacht in Amerika": Dazu schreibt der Steirer: "Ihr könnt über die explosiven Bäume meines Heimatlandes morgen beim Austrian World Summit mehr lernen. Dazu gibt es auch noch konkrete Lösungen um zukünftige Jobs in sauberer Energie zu schaffen und unsere Leute vor Luftverschmutzung zu schützen."

 



Start des Klima-Gipfels ist am Donnerstag um 10 Uhr in der Spanischen Hofreitschule. Aufgrund der Coronapandemie wurde der Gipfel adaptiert und geht in seiner vierten Ausgabe als Mischung aus analogen und virtuellen Beiträgen über die Bühne. Arnold Schwarzenegger wird aus diesem Grund ebenfalls nicht in Wien sein und seine Rede als Gastgeber per Liveschaltung absolvieren.

"Wir werden ihn für die gesamte dreistündige Konferenz live aus L.A. zuschalten", erklärte Monika Langthaler, Organisatorin des Events, insgesamt werde er präsenter als je zuvor sein. Die Gästeliste ist trotzdem lang: Neben Bundespräsident Alexander Van der Bellen und Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) sind Umweltministerin Leonore Gewessler (Grüne) sowie der kroatische Präsident Zoran Milanovic und die slowakische Präsidentin Zuzana Caputova angesagt. Da diesmal weniger Besucher zu der Veranstaltung kommen können, setzen die Organisatoren auf digitale Vermittlung. Der Summit wird etwa auf der Facebook-Seite von Schwarzenegger übertragen und der ORF III berichtet live. Flankiert wird der Summit vom "Climate Kirtag" am Heldenplatz ab 13.00 Uhr.