Romy Schneider: Ihre Tochter will sie vergessen

Seelenbeichte

Romy Schneider: Ihre Tochter will sie vergessen

Biasini war fünf, als Mama Romy Schneider starb. Jetzt schreibt sie ihre Gefühle nieder.

Seelenbeichte. „Niemand will meine Mutter vergessen, außer mir! Alle wollen an sie denken, nur ich nicht. Niemand würde mehr weinen als ich, wenn ich beginne, an sie zu denken.“ Sarah Biasini (43), die Tochter der unsterblichen Romy Schneider (†43) schreibt sich im neuen Buch "La beauté du ciel" (dt. Die Schönheit des Himmels) ihren Frust von der Seele. „Ich habe das Buch als ­Familien-Aufstellung geschrieben, denn meine ­Familie ist einzigartig.“

„Pure Liebe“

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Auch wenn der Name der berühmten Mama auf den 251 Seiten nur ein einziges Mal vorkommt, ist die Sissi-Legende nicht nur zwischen den Zeilen allgegenwärtig. „Ich wollte sie als Mutter zeigen und nicht als Schauspielerin. Sie Mama zu nennen, ist das ­Schönste auf der ganzen Welt!“ Passend dazu gibt es am Buch-Cover ein Foto vom gemeinsamen Planschen im Pool. „Das zeigt ihre pure Liebe zu mir.“

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Frieden

Als Romy Scheider 1982 an Herzversagen starb war Sarah kaum fünf Jahre alt. Mit dem Schmerz blieb sie, wie sie im Buch schreibt, zumeist alleine. „Wie oft habe ich mit Nein geantwortet, wenn ich auf der Straße von Leuten gefragt ­wurde, ob ich ihre Tochter sei. Ich wollte Frieden!“