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So schützen Sie sich gegen Borreliose

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Bis Oktober sollten Sie im Freien auf der Hut vor Zecken sein.

Zecken-Alarm. Sie fallen nicht von den Bäumen herunter und sie beißen auch nicht: Zecken lauern im Gras oder Laub in Bodennähe, krallen sich an Schuhen und Hosenbeinen fest und suchen eine gut durchblutete Hautstelle. Dann stechen sie zu und saugen Blut. Was nicht weiter tragisch wäre, bestünde da nicht das Risiko für Borreliose und Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME).

Zecken entfernen: So geht's

Borreliose
Jede fünfte Zecke trägt Borrelien in sich. Die gefährlichen Bakterien siedeln im Darm der Tiere, gelangen beim Saugen in den Speichel und gehen so dem Opfer unter die Haut. Borrelien lösen Gelenksentzündungen, Müdigkeit und Lähmungen aus. Einen Impfstoff gibt es nicht, die Krankheit kann aber mit Antibiotika behandelt werden. Der beste Schutz: Kleidung und Insektenabwehrmittel. Seltener sind Zecken mit FSME-Viren befallen. Die Frühsommer-Meningoenzephalitis ist eine Viruserkrankung, gegen die die „Zeckenimpfung“ schützt.

Je schneller die Tiere aus der Haut entfernt werden, desto geringer das Risiko für übertragbare Krankheiten. Nach jedem Ausflug im Grünen sollten Sie gründlich nach auffälligen, dunklen Punkten auf Haut oder Kleidung Ausschau halten. Hat sich eine Zecke am Körper festgekrallt, ziehen Sie sie langsam mit einer Pinzette oder Zeckenzange aus der Haut. Wichtig: Die Zecke nicht quetschen und dicht über der Haut fassen.

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