Das sind die neuen Dickmacher-Gene

Im Bauchraum

Das sind die neuen Dickmacher-Gene

Deutsche Wissenschafter haben zwei neue "Dickmacher"-Gene entdeckt, die im Fettgewebe krankhaft übergewichtiger Menschen besonders aktiv sind. Wie das Deutsche Institut für Ernährungsforschung Potsdam-Rehbrücke (Dife) mitteilte, begünstigen diese die Fetteinlagerung im Bauchraum um die Eingeweide herum. Durch die Genaktivität werde zudem ein Enzym freigesetzt, das für die Bildung von Cortisol verantwortlich sei. Dieses Stresshormon hat direkte Auswirkungen auf die Regulation des Energiehaushalts.

Adipositas

Krankhaftes Übergewicht, Adipositas genannt, gehört zu den komplexen Erkrankungen, an deren Entstehung mehrere Gene im Zusammenspiel mit Umweltfaktoren beteiligt sind. Bisher sind mehrere Dutzend Risikogene für Fettleibigkeit bekannt. Eine entscheidende Rolle spielt jedoch oft auch noch die Lebensweise.

Ein Ziel der Dife-Wissenschafter ist es, durch die Kenntnis der Gene und deren Funktion mehr über die molekularen Mechanismen zu erfahren, die zur Krankheitsentstehung beitragen, um so neue Ansätze für wirksamere Medikamententherapien zu entwickeln.

Höheres Krebsrisiko
Menschen mit viel Fettgewebe im Bauchraum haben meist ein erhöhtes Risiko für Typ-2-Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und bestimmte Krebsarten, darunter Darmkrebs. Die Forscher um Heike Vogel haben die neue Studie im Fachjournal "Human Molecular Genetics" veröffentlicht.

Das kurbelt Ihre Fettverbrennung an 1/5
Chili Der Wirkstoff Capsaicin in Chilischoten bringt den Stoffwechsel in Schwung. Die Schärfe regt die Wärmeproduktion im Körper an, der Ernergieverbrauch steigt und Extrakalorien werden verbrannt.
Rucola Die Blätter sind vollgepackt mit Bitterstoffen. Diese verbessern die Fettverdauung. Der hohe Vitamin-K-Gehalt bremst die Umwandlung von Kohlenhydraten in Fett. 20 Gramm pro Tag sind genug.
Rindfleisch Eine schlanke Taille und einen straffen Po können Sie leichter erreichen, wenn Sie zweimal pro Woche ein Steak essen. Rotes Fleisch enthält 21 Gramm Eiweiß pro 100 Gramm, das in Kombination mit L-Carnitin die Fettverbrennung anheizt.
Mineralwasser Trinken Sie möglichst kalziumhaltiges Mineralwasser! Es sollte mindestens 400 Milligramm pro Liter enthalten. Der Grund: Aktuelle US-Studien zeigen, dass eine erhöhte Kalzium-Aufnahme zu einer Verringerung des Körpergewichtes führt. Das Mineral steigert die Fettverbrennungsrate – vor allem in der Bauchregion – um bis zu 50 Prozent, so die Forscher.
Aronia Die aus Nordamerika stammende Beere erobert jetzt auch Europa. Sie ist eine wahre Vitamin-C-Granate. Das Antioxidans kurbelt die Produktion von L-Carnitin an. Diese Substanz beschleunigt die Fettverbrennung.

 

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