Die Cappuccinos

Castingband

Cappuccinos: Boygroup des Schlagers

Diese jungen Herren haben schon viel geschafft und wollen noch mehr.

Gecastete Bands verbindet man eigentlich eher mit der Sparte Pop. Doch die Cappuccinos zeigen seit Jahren perfekt, dass dieses System auch für Schlagerbands absolut einwandfrei funktionieren kann. 2007 startete Kristina Bach zusammen mit der Zeitschrift SUPERillu einen Wettbewerb, im Rahmen dessen neue Schlagertalente gesucht werden sollten. Nach einem Vorentscheid wurden schließlich aus 23 Bewerbern vier junge Musiker zu einer Band zusammengestellt. Die Cappuccinos waren geboren.

Vollgas gleich  zu Beginn
Die Cappuccinos das sind zunächst Peter Brückner, Robert Kaufmann sowie die beiden niederländischen Brüder René und Michél Ursinus. Mit der tatkräftigen Unterstützung von Kristina Bach, die ihre Mentorin, Produzentin und Managerin wurde, erschien 2009 ihr Debütalbum „Die Cappuccinos“. Schon mit ihrem Erstlingswerk konnte sich die junge Band schnell einen Namen in der Schlagerszene machen. Es folgten Auftritte im Fernsehen und noch im selben Jahr wurde die Gruppe mit dem Herbert-Roth-Preis ausgezeichnet.

Charterfolge und Trennungen
Seitdem scheint zu keinem Zeitpunkt stillzustehen. Schon 2010 erschien ihr zweites Album „Ungeküsst“, dass Platz 47 in den deutschen Charts erobern konnte. Es folgten die Alben „Party auf dem Mond“ (2011), „Wie geil ist das denn“ (2013) und schließlich 2014 ihr erstes „Best Of“-Album. Aus der zusammengecasteten Truppe sind mittlerweile Freunde geworden, die auch schwere Zeiten überstehen. So musste die Band etwa erst Mitte September 2014 den Ausstieg von Schlagzeuger Robert Kaufmann überstehen. Der Musiker verließ die Band auspersönlichen Gründen. Kurz vor Veröffentlichung der "Best Of"-CD verkündete die Band auch das Ende der Zusammenarbeit mit Kristina Bach.

Doch all das kann die ehrgeizigen Musiker auch nicht stoppen. Wer Die Cappuccinos also noch nicht kennt, sollte sich diesen Namen auf jeden Fall merken (Kaffeeliebhabern wird es besonders leicht fallen), denn von diesen Herren werden wir noch viel und oft hören.

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