"ÖSTERREICH"-Lokalaugenschein

1. Lockdown-Tag: Die Bilanz

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Lokalaugenschein: Weniger unterwegs, aber Effekt könnte zu wenig sein.
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Österreich. Die Einzigen, die man am Montagvormittag trotz Lockdown und kaltem Wetter bei einem Lokalaugenschein auf der Kärntner Straße in der Wiener Innenstadt antreffen konnte, waren Lieferanten und verwunderte Touristen, die entlang der geschlossenen Geschäfte flanierten und auf Nachfrage dann aber Verständnis für die Maßnahmen zeigten. Insgesamt blieben laut Handelsverband 40.000 Einzelhandelsbetriebe geschlossen. Das trifft 200.000 Mitarbeiter.

1. Lockdown-Tag: Die Bilanz
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Gähnende Leere am Christkindlmarkt am Rathausplatz
Gähnende Leere am Christkindlmarkt am Rathausplatz.  © APA/HANS PUNZ
1. Lockdown-Tag: Die Bilanz
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10 Minuten Wartezeit auf der A23 statt einer Stunde

Weniger Autos. Das Verkehrsaufkommen auf Österreichs meistbefahrener Autobahn, der A23, war am Montag laut ARBÖ-Verkehrsexperte Jürgen Fraberger „überschaubar“. Während auf der A23 von Montag bis Freitag zu Spitzenzeiten mit bis zu einer Stunde Wartezeit gerechnet werden muss, waren es gestern nur 10 Minuten. Spürbar war auch der Rückgang der Starthilfen und Pannendienste. „Offenbar wird auf Homeoffice gesetzt“, sagt Fraberger.

Öffis. In den öffentlichen Verkehrsmitteln zeichnete sich hingegen ein anderes Bild ab: „Die Fahrgastzahlen haben am ersten Tag leicht nachgegeben“, heißt es von der ÖBB. „Es sind weniger Fahrgäste unterwegs, aber nicht markant“, heißt es von der Holding Graz.

Die Herrengasse in Graz am ersten Tag des erneuten Lockdowns in Österreich
Die Herrengasse in Graz am ersten Tag des erneuten Lockdowns in Österreich. © APA/ERWIN SCHERIAU

Ein Lokalaugenschein in den Wiener Linien zeigte die übliche Anzahl an Fahrgästen in den U-Bahnen und Straßenbahnen. Das nährt die These von Komplexitätsforscher Peter Klimek, wonach sich der Effekt von ­Lockdwons auf die Mobilität der Österreicher abnutzt. Während bei Lockdown 1 die Mobilität um 70 % sank, waren es beim zweiten um die 45 % und beim dritten sogar unter 30 %.

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