Corona ausrotten

Intensiv-Situation spitzt sich weiter zu

1G-Lockdown: Wie geht das?

PCR-Tests bei Großveranstaltungen als Eintrittskarte.

1-G-Lockdown – was ist das?
Ungeimpfte werden daheim nicht eingesperrt – zu bestimmten Bereichen sollen aber nur mehr Geimpfte Zutritt haben. So gut wie fix ist die Nachtgastronomie, dazu sollen Après-Ski-Bars kommen. Kurz nannte zuletzt auch Großveranstaltungen – hier sind aber PCR-Tests als Eintrittskarte eine Alternative.

Was IST MIT DEN Genesenen?
Immer mehr Virologen sagen, Genesene sind viel stabiler immunisiert als Geimpfte. Minister Wolfgang Mückstein hat hier eine Lösung zugesichert – derzeit gilt: Ein Impfstich genügt.

Wie ist das mit den Intensivstationen?
Kurz will nicht mehr nur die Sieben-Tage-Inzidenz (Infektionen pro 100.000 Einwohner) als Richtschnur für schärfere Regeln nehmen, sondern die Belegung der Intensivstationen (ICU). Zum Beispiel: Ab einer prognostizierten Belastung von 10 % mit ­Covid-Patienten könnte 1 G kommen, ab einer 30-%-Prognose (ab diesem Wert müssen Operationen verschoben werden) könnte 1-G ausgeweitet werden.

Kommen die FFP2-Masken wieder zurück?

Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein plant das „indoor“, weil diese Masken einfach sicherer sind als der Mund-Nasen-Schutz. So wie in Wien soll Maskenpflicht im gesamten Handel (und nicht nur in Supermärkten) und auch in Öffis etc. gelten.

Was ändert sich bei den Corona-Tests?
Hier setzt die Regierung auf sanften Druck, um die Impfwilligkeit zu steigern: Die Gültigkeit der Antigentests wird von 48 auf 24 Stunden verkürzt. PCR-Tests werden wohl weiter 72 Stunden gelten, weil sie noch nicht flächendeckend ausgerollt sind. Kostenpflichtig werden die Tests wohl eher nicht – hier sind doch einige Länder dagegen.



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