Schilf-Brand: Fahndung nach Feuerteufel

Oggau

Schilf-Brand: Fahndung nach Feuerteufel

Löscharbeiten dauerten mehr als vier Stunden

An eine achtlos weggeworfene Zigarette glauben die Ermittler nicht. "Da hat ein Feuerteufel zugeschlagen. Es braucht mehr um zwei Reihen gelagertes Schilf, die je hundert Meter lang und drei Meter hoch sind, in Brand zu setzen", führt ein Beamter aus.

Sonntag, gegen 21 Uhr, wurden die Einsatzkräfte in Oggau (Bezirk Eisenstadt) alarmiert. Ein Teil des Schilflagerplatzes einer örtlichen Firma, die das Schilf des Neusiedler Sees kultiviert, stand in Flammen. "Wir sind mit etwa 100 Mann im Einsatz gewesen", berichtet Feuerwehrkommandant Wolfgang Traurig. Die Löscharbeiten gestalteten sich schwierig, viele Glutnester brachen immer wieder auf. "Wir haben es aber geschafft, ein Übergreifen auf weitere Bündel sowie auf am Lagerplatz errichtete Schilfkegel zu verhindern", so Traurig. Um 1 Uhr hieß es, Brand aus, bis Montagmittag wurde Brandwache gehalten.

Ermittlungen
Die polizeilichen Ermittlungen laufen auf Hochtouren. Man geht davon aus, dass Brandbeschleuniger verwendet wurden.

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