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Straßenschlacht in Wien

Skandal um Rechten-Demo

Ein Identitären-Demonstrant musste operiert werden. Seine Freunde posten das Foto aus dem Spital auf Facebook.

13 Verletzte, die meisten aufgrund des Pfefferspray-Einsatzes der Polizei, sieben Verhaftungen, eine wegen Wiederbetätigung, und eine nächtliche Randale in der Josefstadt. Das ist die Bilanz des Aufmarsches der rechtsextremen „Identitären“ am Samstag in Wien.

Bis zu 1.000 Aktivisten und Sympathisanten der neofaschistischen Gruppe waren nach Wien gekommen, teilweise auch aus Frankreich, Ungarn und Deutschland. Die Gegendemonstration zog ebenfalls rund 1.000 Menschen an, die Polizei war mit gleich viel Mann im Einsatz.

Vor allem vonseiten der linken Gegendemonstration gibt es heftige Kritik am Vorgehen der Polizei. Sie soll, ohne provoziert worden zu sein, wahllos Tränengas eingesetzt haben, um die Blockade des rechten Demozuges durch Antifa-Aktivisten aufzubrechen. Die Exekutive verteidigt ihren Einsatz, den Pfefferspray nur als Reaktion eingesetzt worden, nachdem Demonstranten Polizisten angegriffen hatten. Die meisten Videos im Netz zeigen allerdings keine Spur von Angriffen gegen die Polizei.

Bengalisches Feuer bei Marsch in Josefstadt

Verletzte gab es dann auf allen Seiten: Cops, Identitäre und Gegendemonstranten. Max, ein Identitärer aus Hamburg wurde von einem Stein am Kopf getroffen, er musste operiert werden, war aber immer ansprechbar.

© facebook

Die Identitären behaupteten auf Twitter und Facebook, dass ihr „Kamerad“ im Spital im künstlichen Tiefschlaf liege. Als Reaktion gab es in der Nacht auf Sonntag noch einen rechten Aufmarsch in der Josefstadt samt bengalischem Feuer – die Polizei schritt dabei gar nicht ein. (pli)

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