Song Contest wird zur Festung

700 Securitys & Polizisten im Einsatz

Song Contest wird zur Festung

1,3 Millionen Euro für Sicherheit in Stadthalle.

200 Millionen vor den TV-Geräten. 10.000 in der Halle. 27 Interpreten auf der Bühne. Heute in sechs Tagen steigt in der Wiener Stadt­halle der größte Musik-Wettstreit der Welt. Die Angst der Veranstalter: Irre könnten wie bei Heidi Klums Germany’s next Topmodel den 60. Eurovision Song Contest durch eine Bombendrohung sabotieren.

ESC-Event-Manager Pius Strobl kalmiert: „Wir sind ganz ruhig und können auch beruhigen. Es kann sich jeder sicher fühlen bei uns.“ Die Einzelheiten:

Bis zu 1,3 Millionen Euro sollen beim Song Contest allein für die Sicherheit aus­gegeben worden sein. Allein am Finaltag werden 400 Securitys und 300 Polizisten vor Ort sein.

Insgesamt zweimal wurde die Stadthalle von den Behörden auf Herz und Nieren geprüft. Zuletzt wurden am 10. Mai alle Hallen von 80 Polizisten zehn Stunden lang durchleuchtet. Sprengstoffspürhunde waren ebenso im Einsatz wie Strahlenschutz-Experten, die nach radioaktivem Material suchten.

Jeder Besucher wird jetzt auf Herz & Nieren geprüft

Wer jetzt ins Innere möchte, muss sich und seine Taschen komplett durchleuchten lassen. Auch Flüssigkeiten mit mehr als 150 Milli­liter Inhalt sind verboten. „Es herrscht Flughafensicherheit“, sagt Roman Hahslinger von der Wiener Polizei.

Und: Wer sich doch einen Scherz erlaubt und mit einer Bombe droht, muss mit strengen Konsequenzen rechnen. „Die Chancen sind sehr hoch, dass wir die Anrufer ausforschen. Und dann droht im Extremfall sogar eine Freiheitsstrafe von drei Jahren!“, so Hahslinger.

D. Müllejans

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