Corona Jugend

Folgen der Pandemie

Studie: Alarm um die Corona-Jugend

Müde, gestresst, überfordert: Nur jeder zweite 14- bis 24-Jährige ist laut Studie mit seinem Leben zufrieden. 

Wien. Psychische Erkrankungen sind das größte Gesundheitsproblem der Jugend in Österreich. Mit dem Lebensgefühl geht es steil bergab. Nur noch 57 Prozent sind durchaus zufrieden. 2017 waren es noch 73 Prozent. Das ist das Resultat einer Umfrage des Market Instituts im Auftrag der Allianz (800 Befragte). Dramatisch verstärkt wurde der psychologische Sinkflug durch die Cororona-Pandemie: „Die verschärften Anforderungen der Corona-Zeit haben die jungen Menschen in eine Lebenskrise gestürzt und zudem den Generationenkonflikt befeuert“, so Stefan Anzinger, Researcher des Market Instituts: „Die Jugend hat massive Existenzängste.“

Junge Frauen sind am stärksten betroffen

Absturz. Dem müsse dringend etwas entgegengesetzt werden: „Wir müssen den jungen Menschen ihr positives Lebensgefühl zurückgeben“, ergänzt Remi Vrignaud, CEO der Allianz Österreich. Nach mehr als einem Jahr Pandemie sieht die psychologische Gesundheit so aus: n Nur jeder zweite 14- bis 24-Jährige ist mit seinem Leben zufrieden.

  • Jeder Dritte macht sich Sorgen um die Zukunft.
  • Jeder Vierte leidet unter psychischen Problemen. Die Jugendlichen sind oft müde, gestresst und völlig überfordert. Vor allem junge Frauen sind extrem betroffen.
  • Mehr als jeder Zweite fühlt sich durch Corona bedroht. Die Hälfte surft seit Ausbruch der Pandemie deutlich länger.
  • Zumindest drei Stunden sind vier von zehn Jugend­lichen pro Tag mit ihrem Smartphone beschäftigt. Langeweile wegen fehlender Alternativen ist der Hauptgrund.
  • Die Top 3 der „nicht sportlichen Freizeitbeschäftigungen“ sind Spielen mit dem Smartphone (78 Prozent), Internetsurfen (70 Prozent) und Social Networks (70 Prozent).
  • Als größte Bedrohung neben der Pandemie sehen die Jungen den Klima­wandel.

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