Korneuburg

Bundesheer-Panzer kippt auf der S1 um

Das 12 Tonnen-Fahrzeug lag quer vor der Einfahrt in den Tunnel Kreuzenstein.

Mitglieder des österreichischen Bundesheeres waren am Montag in zwei Unfälle verwickelt: Neben einem tödlichen Unfall bei Weinburg (Südoststeiermark) sorgte ein umgekippter Radpanzer auf der Schnellstraße S1 bei Korneuburg für Aufsehen. "Ein Kollege hat das zufällig bemerkt und führte Erstmaßnahmen am Unfallort durch", bestätigte ein Sprecher der Freiwilligen Feuerwehr Korneuburg. Verletzt wurde niemand.

Der rund zwölf Tonnen schwere Radpanzer lag quer vor der Einfahrt in den Tunnel Kreuzenstein. Im Rahmen einer Ausbildungsfahrt sei das Fahrzeug auf der Donauuferautobahn A22 unterwegs gewesen, bevor es auf die S1 abfuhr, erklärte ein Sprecher des Militärkommandos NÖ. Die Unfallursache sei derzeit nicht bekannt und Gegenstand von Ermittlungen.

Das Fahrzeug wurde mittels zweier Seilwinde und Hebekissen wieder aufgestellt und zur nächsten Ausfahrt gebracht. Die Feuerwehr stand bei der Bergung des Panzers rund eine Stunde im Einsatz.

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