Lydia Dobija

Frau verbrannt

Argentinier gesteht Feuer-Mord in Nickelsdorf

Die 72-Jährige wurde zuerst erschlagen und danach angezündet.

Im Fall der im Juli des Vorjahres in Nickelsdorf (Bezirk Neusiedl am See) ermordet aufgefundenen Lydia D. gibt es ein Geständnis des Hauptverdächtigen Augustin S., bestätigte am Mittwoch dessen Anwalt, Farid Rifaat, einen Bericht des Nachrichtenmagazins "News". Der 59-jährige Augustin S. habe der Pensionistin nach einem Streit und Handgreiflichkeiten mit einer Lenkradstange auf den Kopf geschlagen, wodurch sie vermutlich getötet wurde. Später habe er die Frau in dem Maisfeld abgelegt, mit Benzin übergossen und angezündet, so Rifaat über das Geständnis.

"Verzweifelte Situation"
Am Mordtag, dem 20. Juli 2010, sei der Verdächtige demnach mit Lydia D. zum Einkaufen nach Bratislava gefahren. Bei der Rückfahrt Richtung Wien sei es zum folgenschweren Streit gekommen. Augustin S. habe zuerst überlegt, die tote 72-Jährige zu vergraben, berichtete sein Anwalt. Der gebürtige Argentinier sei in einer "verzweifelten Situation" gewesen und habe die Pensionistin aus Wien-Brigittenau schließlich angezündet.

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