Irre! Warum dieser Bach im Burgenland plötzlich orange ist

Außergewöhnliches Phänomen

Irre! Warum dieser Bach im Burgenland plötzlich orange ist

Für die Bewohner des Bezirks Oberwart ist der orange Bach nichts Neues, da der Bach bereits mehrmals durch Eisen aus dem stillgelegten Antimonbergwerk eingefärbt wurde. 

Stadtschlaining. Im burgenländischen Bezirk Oberwart ist aktuell ein wahrlich außergewöhnliches Phänomen zu beobachten: Durch den örtlichen Tauchenbach fließt plötzlich orangefarbenes Wasser. 
 
Für die Bewohner des Bezirks Oberwart ist der orange Bach allerdings nichts Neues, da dieser bereits mehrmals durch Eisen aus dem stillgelegten Antimonbergwerk eingefärbt wurde. 
 
Auch Werner Glösl, in der Gemeinde zuständig für Tourismus und Öffentlichkeitsarbeit, bestätigt: „Das passiert nicht sehr oft, aber immer wieder einmal. Es wird auch immer seltener.“.
 

Oranger Bach wird zum Netz-Hit

Auf Facebook verbreiteten sich die Bilder des orange gefärbten Baches bereits seit Mittwoch. Viele User staunten nicht schlecht über den äußerst seltenen Anblick des burgenländischen Tauchenbachs. 
 

Eisen färbt Wasser orange

Die orange Farbe erhält der Bach durch ein nahegelegenes, mittlerweile bereits stillgelegtes Antimonbergwerk. Mehr als 200 Jahre lang wurde rund um Goberling Antimon abgebaut, bis das Bergwerk im Jahr 1990 aus wirtschaftlichen Gründen schließlich geschlossen wurde. 
 
Bis auf den ab und an orange eingefärbten Tauchenbauch, ist heute von den Antimonbergwerken so gut wie nichts mehr übrig geblieben. „Regen spült aus dem ehemaligen Bergwerk oftmals Eisen ins Wasser, Schächte stürzen auch immer wieder ein – besonders nach starkem Regen – dann kommt es zu einer besonders starken Färbung, wenn der Stollen durchgespült wird“, fügte Werner Glösl, laut Berichterstattung des „ORF Burgenland“, hinzu.
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