muttertag

Heute ist Muttertag

Danke an die Mamas in Krisen-Zeiten

Diesen Tag kann uns das Coronavirus nicht nehmen: Heute feiern wir alle unsere Mütter.

Wien. Knapp 2,5 Millionen Familien (Alleinerziehende miteingerechnet) gibt es in Österreich. In vielen wird man sich ewig an den „Corona-Muttertag“ erinnern.   

Dennoch: Wer ein paar Regeln einhält, soll heute natürlich Zeit mit der Familie verbringen. Auch Prominente und Politiker lassen es sich durch die Epidemie nicht nehmen, die Mama hochleben zu lassen – ÖSTERREICH fragte nach:

Kanzler Sebastian Kurz freut sich, seine Mama Elisabeth wiederzusehen. „Leider ohne Umarmung.“ SPÖ-Chefin Pamela Rendi-Wagner macht eine Radtour mit ihren Töchtern. FPÖ-Chef feiert heute dazu auch den 80er seiner Mama Gertraud bei „Kaffee und Kuchen“.

Drei von vier Müttern bekommen heute Blumen

Dancing Star Silvia Schneider verrät in ÖSTERREICH: „Wir werden gemeinsam feiern, ich nehme die Mama ein bisschen mit in die Natur.“

Dompfarrer Toni Faber freut sich im ÖSTERREICH-Rundruf auf die kurze Corona-Auszeit: „Ich freue mich schon sehr, meine Mutter in einem Wiener Seniorenheim wieder persönlich besuchen zu dürfen. Sie ist Gott sei Dank sehr gelassen mit dieser Isolation umgegangen und hat ihre Lebensfreude nicht verloren.“

Kristall-Star Victoria Swarovski ist leider in München, ihre Mama in Kitzbühel. „Ich überlege eine Videokonferenz.“ Schlimmer ist es für Ex-Miss Amina Dagi, die in Dubai lebt: „Ich kann den Muttertag leider gar nicht feiern, da hier auch keine Videotelefonate erlaubt sind.“

59 Euro pro Kopf. Trotz der Umstände wollen heute laut Umfrage der Wirtschaftskammer 80 Prozent der Österreicher über 15 Jahre ihre Mutter feiern. Für den krisengebeutelten Handel ist es ein Lichtblick: Der Muttertag ist inzwischen der drittgrößte Geschenketag des Jahres nach Weihnachten und Ostern. Laut Handelsverband will jeder im Durchschnitt 59 Euro für Geschenke ausgeben, insgesamt wären es also 200 Millionen Euro.

Geschenke-Ranking: Drei Viertel aller Mütter bekommen Blumen. Neu und aktuell: Auch Schutzmasken sind heuer ein Top-Geschenk. Übrigens: Heute wartet auch im Lotto ein Jackpot – welche Mutter würde sich nicht über 1,4 Millionen Euro freuen?

Corona-Regeln: Bitte kein Bussi für die Mamas

Am besten wäre ein virtuelles Treffen der Familie. Sonst: Bitte Maßnahmen einhalten.

Wien. Traurig, aber coronabedingt wahr: Heuer soll die geliebte Mama nicht einmal ein Bussi von ihren Kindern bekommen (Ausnahme: alle leben im selben Haushalt). Diesmal sollten wir ein paar Regeln einhalten, um das gefährliche ­Virus einzudämmen.

›Alle Kontakte zwischen Generationen sind Gefahr‹

1. Am besten gar nicht. Es ist die harte Realität: „Alle Kontakte zwischen Generationen sind ein Risiko“, erinnerte diese Woche der grüne Gesundheitsminister Rudolf Anschober. Am besten wäre es, den Muttertag heute per Video-Chat oder telefonisch zu feiern.

2. Ins Freie verlagern. Wer sich dennoch trifft, sollte das im Optimalfall im Freien machen. Das Wetter spielt jedenfalls mit (siehe rechts). Auch wichtig hierbei: Abstand halten.

3. Location vorsichtig wählen. Bei der Auswahl des Freiluft-Treffpunkts darauf achten, dass es dort nicht sehr bevölkert ist.

4. Hausbesuche mit großer Vorsicht. Natürlich sind Besuche im Wohnhaus erlaubt. Aber der Gesundheitsminister empfiehlt die Einhaltung der Vorsichtsmaßnahmen: Abstand, Hygiene (Hände waschen und desinfizieren) und Schutzmasken.



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