Engpass bei Grippe-Impfung

Weniger Impfstoff als 2019 bestellt

Engpass bei Grippe-Impfung

Insgesamt stehen 315.000 Dosen zur Verfügung. Der Kampf um mehr Impfstoff läuft. Denn trotz Corona wurden 15% weniger Impfstoff als 2019 bestellt.

Der Wert ist niedrig: 8 bis 9 % haben sich bisher alljährlich gegen die Grippe impfen lassen. Der grüne Gesundheitsminister Rudi Anschober will die Impfrate erhöhen. Doch trotz der Corona-Pandemie steht heuer weniger Impfstoff zur Verfügung. Dabei erwarten Experten einen regelrechten Ansturm.

Für 2020 wurden nur 305.000 Impfdosen für den niedergelassenen Bereich bestellt, heißt es aus dem Verband der Arzneimittelvollgroßhändler PHAGO zu ÖSTERREICH. Das sind sogar 15 % weniger als 2019, als es 360.000 Dosen gab. Für die öffentliche Hand (Spitalsärzte …) hat die Bundesbeschaffungsagentur weitere 5.000 bis 10.000 Dosen bestellt, so ein Sprecher.

Lange Vorlaufzeiten

Grund für die geringe Anzahl ist die lange Vorlaufzeit. Der Grippe-Impfstoff wurde bereits Ende des Vorjahres bestellt, lange vor Corona und auch vor der aktuellen türkis-grünen Regierung.

Laut Gesundheitsministerium wird „über den Sommer evaluiert, um sich ein Bild über die vorhandenen Kontingente zu verschaffen“. Im Herbst werde es ein „engmaschiges Monitoring“ geben, um auf Engpässe reagieren zu können. Auch eine Zusammenarbeit in der EU werde geprüft. (knd)

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