Nach Hühner-Chaos:

Feuerwehrler attackiert "dumme" Autofahrer

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Unfall mit Tiertransporter auf der A 1. Stundenlang mussten die Hühner eingefangen werden.
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Hühnerjagd. Mitten auf der Autobahn: „Das hab ich so noch nie gesehen“, beschreibt Dominik Klein, 28, Feuerwehrmann aus St. Florian, seinen Einsatz: „Tausende gackernde Hendln. Sie flatterten herum, einige legten Eier, wohl aus Angst.“ erzählt Klein, der im Zivilberuf Sparkassen-Direktor ist: „Wir mussten sie einfangen. Ein unglaublicher Job.“

Tiertransporter auf A1 verunglückt


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Happy End: "Lisl" überlebt Hühner-Inferno

Polizei: "Viele tote Hühner"

© Bezirksfeuerwehrkommando Linz-Stadt

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Polizei: "Viele tote Hühner"

© Bezirksfeuerwehrkommando Linz-Stadt

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Tausende Hühner – und die Helfer kamen nicht durch

Sekundenschlaf. Dienstag, um 5.00 Uhr früh, touchierte ein Tiertransporter auf der A 1 bei Asten (Bezirk Linz) einen Brückenpfeiler. Der 52-jährige Fahrer aus Amstetten (NÖ) war kurz eingenickt. Sekundenschlaf. Ein Alkotest beim Fahrer verlief negativ.

Beim Aufprall wurde die rechte Seite des Lkw aufgerissen. Hunderte Kisten mit 7.500 Hühnern krachten auf die Fahrbahn. Tausende Hühner irrten herum, liefen auf die Gegenfahrbahn. Völliges Chaos. Die A 1 musste komplett in beiden Richtungen gesperrt werden. Ein 20 Kilometer langer Mega-Stau war die Folge, nichts ging mehr. Auch Parlamentarier Leo Steinbichler (Team Stronach) saß im Hendl-Stau fest. Er kam zu spät zum Eurofighter-U-Ausschuss.

Ärger.
Verschärft wurde das Szenario noch „durch die Blödheit der Autofahrer“, ärgert sich Roland Winkler, Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr St. Florian: „Unsere Männer mussten zu Fuß gehen – weil keine Rettungsgasse gebildet wurde.“

Stundenlang versuchten die 120 Helfer, die Tausenden verschreckten Tiere einzufangen: „Sie saßen hinter Leitschienen, flatterten unter Lkws im Stau, sie waren überall“, so Feuerwehrmann Wolfgang Weinmüller, 38. Die geretteten Tiere wurden zurück in die Boxen gesteckt. Zwei Tierärzte waren vor Ort. Hundert Tiere sind beim Unfall getötet worden. Fünf Stunden dauerte die Hühnerjagd. Erst um zehn Uhr war die A 1 wieder frei, die Polizei twitterte: „Der ChickenRun ist vorbei“.

FF-Mann Dominik Klein: "Gestresste Hendln & dumme Autofahrer"

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