Fiel Baumgartner bei Red Bull in Ungnade?

Ein falscher Satz vor dem Absprung

Fiel Baumgartner bei Red Bull in Ungnade?

Ein Satz könnte Auslöser des Disputs gewesen sein.

Am 14. Oktober 2012 schrieb Felix Baumgartner Geschichte, als er aus fast 39.000 Metern Höhe mit einem Fallschirm absprang. Für Autor Wolfgang Fürweger war Red Bull Stratos „das erfolgreichste PR-Projekt der Wirtschaftsgeschichte“. Dennoch soll Red-Bull-Boss Dietrich Mateschitz seit dem Sprung mit Baumgartner kein Wort mehr gesprochen haben. Grund laut Gerüchten: Baumgartner hätte vor dem Sprung ­sagen sollen: „This is the world of Red Bull.“ Er sagte aber: „I’m going home now.“

30 Jahre ist es bald her, dass 1987 der Verkauf von Red Bull startete. Grund genug für den Ueberreuter-Verlag, das Buch Die Red Bull Story von Wolfgang Fürweger – langjähriger ÖSTERREICH-Redakteur und nun Chefredakteur des neuen News-Senders oe24.TV – in einer aktualisierten Form neu aufzulegen.

Klassiker“. 2008 erschien die erste Version. Seither gab es eine Aktualisierung mit Hard-Cover, zwei Taschenbuch-Versionen und Übersetzungen in mehrere Sprachen – unter anderem auf Japanisch. Das zeigt: Die Red Bull Story ist nach wie vor das Referenz-Buch über den kometenhaften Aufstieg des Dietrich Mateschitz und seines Energydrinks.

Topaktuell. Bücher haben eine längere Halbwertszeit als andere Medien. Die neue Red Bull Story ist vergleichsweise topaktuell: Sie enthält bereits den Aufstieg von RB Leipzig in die deutsche Bundesliga und den Erfolg von Red-Bull-Pilot Max Verstappen in der Formel 1.

Im Vergleich zu früheren Ausgaben ist die Neuauflage kritischer gegenüber Mateschitz und Red Bull und stellt auch „Red Bull junior“ Mark Gerhardter ins Rampenlicht. Kurz: Es ist nach wie vor ein lesenswertes Buch.



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