Keine Besetzer aufgefunden
Hausbesetzung: Polizei stürmte leeres Haus!
© OE24
Stell dir vor, es ist Hausbesetzung, und keiner ist mehr da: Mit 150 Beamten und schwerem Gerät, darunter einem Panzerwagen, wollte die Wiener Polizei am Mittwoch ein am vergangenen Wochenende besetztes Haus in der Kienmayergasse 15 in Penzing räumen. Doch nach einem etwas mehr als einstündigen Einsatz stellte sich heraus, dass die Hausbesetzer bereits ausgeflogen waren.
Am Ostersonntag war in einem Blog zur Besetzung des Abbruchhauses aufgerufen worden. Nach Polizeischätzungen waren etwa 20 bis 30 Aktivisten dem Ruf gefolgt und hatten das Gebäude okkupiert. Sie versahen die Hausfassade, die Rauchfänge und die Seitenwände der Nachbarhäuser mit Parolen wie "Dieses Haus ist besetzt" oder "Niemand muss Bulle sein". Die Besetzer weigerten sich, das Gebäude bis zur vom Besitzer gestellten Frist Dienstagmittag zu verlassen.
Gespräche verliefen erfolglos
Gespräche verliefen ohne Erfolg. Noch am Dienstagabend wurde die Räumung des Gebäudes am Mittwoch beschlossen, 150 Polizisten wurden zum Einsatz abkommandiert. Kurz vor 11.00 Uhr war es so weit: Die Besetzer wurden mit einer Lautsprecherdurchsage über die unmittelbare Räumung informiert. Den Aktivisten wurde von der Polizei 15 Minuten Zeit gegeben, das Haus zu räumen. Beamte bezogen Stellung, Medienvertreter mussten die Sperrzone verlassen.
Polizei räumt besetztes Haus in Wien-Penzing
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"Die Hausbesetzer haben sich offenbar bereits in der vergangenen Nacht abgesetzt", sagte Polizeisprecher Paul Eidenberger. "Sie haben nur einige Verbarrikadierungen zurückgelassen." Gegen 12.30 Uhr begann die Polizei abzuziehen. Der Hausbesitzer stand mit einigen Handwerkern schon bereit, um mit den Aufräumarbeiten zu beginnen. Die Besetzer riefen unterdessen für den Abend zu einem Treffen im benachbarten Park am Schützplatz auf.
Der Einsatz rief Erinnerungen an die Räumung der sogenannten Pizzeria Anarchia in Wien-Leopoldstadt im Juli 2014 wach. Damals hatte die Exekutive fast 1.500 Beamte, ein gepanzertes Fahrzeug und einen Wasserwerfer aufgeboten. Die Kosten des Einsatzes beliefen sich auf 870.000 Euro. Die 19 festgenommenen Hausbesetzer wurden schon in der folgenden Nacht auf freien Fuß gesetzt. Angeklagt wurde nur ein Brite, der für die Behörden aber nicht greifbar war.
Hier finden Sie den Live-Ticker zum Nachlesen
+++ LIVE-Ticker +++
Vielen Dank für's Mitlesen!
Der oe24.at-Live-Ticker ist nun beendet.
Polizeiaktion ist beendet
"Ostern ist vorbei, alle Nester sind ausgeräumt", sagte ein Beamter.
Laut Twitter-Usern wurde auch die Straßensperre aufgehoben.
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Der Panzer wurde bereits abgezogen, auch die Polizisten verlassen die Kienmayergasse mittlerweile.
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Beschwerden über das Polizei-Aufgebot werden laut.
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Weiter Beschwerden über die Totalsperre der Polizei.
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Anarchia-Räumung kostete 870.000 Euro
Bei der Räumung der sogenannten Pizzeria Anarchia in Wien-Leopoldstadt im Juli 2014 hatte die Exekutive fast 1.500 Beamte, ein gepanzertes Fahrzeug und einen Wasserwerfer aufgeboten. Die Kosten des Einsatzes beliefen sich damals auf 870.000 Euro.
Die Polizeibeamten gingen im Inneren des Gebäudes mit Motorsägen gegen die Barrikaden vor.
Die eigentliche Räumung dürfte jedenfalls beendet sein.
Beamte durchsuchen Nebengebäude
Auch das Nebengebäude in der Kienmayergasse 13 wird nach den Besetzern durchsucht. Wielange diese Durchsuchung noch andauert ist derzeit unklar.
Besetztes Haus ist leer
Das besetzte Haus in der Kienmayergasse 15 ist geräumt, es konnten keine Personen gefunden werden.
In ihrem Blog schreiben die Besetzer, dass sie weiterhin standhaft bleiben werden. Darüber hinaus fordern sie dazu auf, "Bullen anzugreifen" und die "Besetzungen zu verteidigen".
Twitter-User beschweren sich über die Totalsperre im Nahbereich des Hauses.
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Foto vom Panzerwagen
Auch auf Facebook rief die Antifa zu Solidarität auf.
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Laut einem Twitter-User wird einem Bewohner der Kienmayergasse der Einlass zu seinem Haus verwehrt.
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Foto: Polizei stürmte Haus
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Kerzen vor der Haustür
Besetzer kündigten am Dienstag weiteres Treffen an
Die Polizisten begannen damit, Sessel und anderes Mobiliar aus dem Stiegenhaus zu entfernen. Zumindest der Eingangsbereich sah aber nicht massiv verbarrikadiert aus.
Die Polizei bestätigte den Einsatz von rund 150 Beamten.
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Aktuelles Foto vom Einsatz
Beim Eindringen in das Abbruch-Haus schützten sich die WEGA-Beamten mit Schildern gegen etwaige Wurfgeschosse von oben. Es kam jedoch nichts aus den Fenstern geflogen.
Etwa 150 Polizeibeamte sind vor Ort, das Panzerfahrzeug steht jetzt vor dem Haus.
Derzeit ist noch nicht klar, wie lange der Einsatz dauern wird. Dies hängt davon ab, wieviel Widerstand die Besetzer leisten.
Und schon wurde sie aufgebrochen, die Beamten stürmen das besetzte Haus. Etwa 20-30 Aktivisten sollen sich in dem Gebäude befinden.
Die Polizei versucht, durch die Glastür ins Haus zu gelangen.
Auch die Rosa Antifa Wien rief auf Twitter zur Unterstützung auf.
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Den Besetzern wurden die Verordnungen verlesen. Diese besagen, dass die Besetzung des Abrisshauses gegen das Gesetz verstößt.
Die "autonome antifa" Wien rief währenddessen auf Twitter dazu auf, zum Haus zu kommen und die Besetzer zu unterstützen.
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Herzlich Willkommen!
Die Polizei ist mit einem gepanzerten Wagen in der Kienmayergasse 15 vorgefahren. Auch vor der Eingangstür steht die Polizei, die Besetzer werden per Megaphon aufgefordert, das Haus zu verlassen.
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