Freier Markt

Drei Euro Ersparnis: Bablers Mietpreisbremse greift jetzt

Wohnminister Andreas Babler (SPÖ) zog auch im freien Markt eine Mietpreisbremse ein. Diese beginnt nun zu wirken. Die Ersparnis hält sich allerdings in Grenzen. 

Für Mieterinnen und Mieter in Altbauwohnungen und Gemeindebauwohnungen dürfen die Mieten heuer nur um höchstens ein Prozent steigen. "Ohne Preisbremse wären diese Mieten um 3,6 Prozent gestiegen“, erklärte SPÖ-Chef und Wohnminister Andreas Babler dazu. 

Die Mietpreisbremse, die für den freien Markt eingezogen wurde, hat aber einen wesentlich geringeren Effekt. Hier gilt: Der Teil der Inflation, der über drei Prozent liegt, darf nur zur Hälfte abgegolten werden. 

Und: Die Preise dürfen nur noch einmal jährlich - frühestens am 1. April, also ab Mittwoch - erhöht werden. Für heuer ergibt sich eine recht magere Ersparnis. Die Inflation lag bei 3,6 Prozent, die Mieten im freien Markt dürfen also maximal um 3,3 Prozent steigen. 

Drei Euro Ersparnis pro Monat 

Bei einer Wohnung, die 1.000 Euro im Monat kostet, ergibt sich daraus eine Ersparnis von drei Euro pro Monat bzw. 36 Euro im Jahr. 

Sollte die Inflation allerdings in lichte Höhen schießen, etwa durch den Iran-Krieg, würde die Bremse heuer stärker greifen. Bei fünf Prozent Inflation würde man sich im obigen Beispiel 10 Euro pro Monat sparen. Das Ziel der Regierung ist es aber ohnehin, die Inflation weiter zu dämpfen.

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